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Literatur: „Soro. Ein Voodoo-Krimi“ von Gary VictorInspektor Dieuswalwe Azémar steckt in der Klemme: Kaum hat er das verheerende Erdbeben im Januar 2010 überlebt, bekommt er von seinem Freund und Vorgesetzten Kommissar Solon den Auftrag, herausfinden, mit wem Solons Ehefrau im Stundenhotel war, bevor dieses einstürzte und sie begrub. Eine Kugel will er dem Nebenbuhler in den Kopf jagen. Heikel für den Inspektor, denn der Lover war er selbst. Azémar bleibt nichts anderes übrig, als den Auftrag auszuführen, die Beretta im Anschlag und seinen besten Partner – den Zuckerrohrschnaps Soro – an seiner Seite.

Nach „Schweinezeiten“ ist“ Soro“ der zweite Roman mit Inspektor Dieuswalwe Azémar des haitianischen Autors Gary Victor, geboren 1958, der in seiner Heimat längst Kult ist und mehrfach für seine Romane, Theaterstücke und Essays ausgezeichnet wurde.

Von der Krimi-Bestenliste der ZEIT im Juni: „Höllentrip, Wutrausch, Victor!“

Welt online lobt: „Am Ende will es nur noch einer. Grandiose Phantasmagorie, dieses Buch. Muss mit in den Urlaubskoffer.“

SWR online meint: „Ein starkes und düsteres Buch“

Bei Funkhaus Europa heißt es: „“Soro“ ist ein brillanter Genreroman, so beklemmend wie bestechend erzählt, eine Reflexion über Naturgewalten und solche, die von Menschen gemacht sind, ein Blick in den Abgrund, in die Hölle und zugleich doch Zeugnis all dessen, des Einzigen, was der Mensch entgegenzusetzen hat – Kunst, hier: die Kunst des Noir.“

Gary Victor
Soro. Ein Voodoo-Krimi
litradukt Literatureditionen, Trier 2015
Lesermeinungen und eine Leseprobe

 

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