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 Rezension von Barbara Hoppe

Feuilletonscout empfiehlt: "In dulci jubilo" von Capella CantorumDass Weihnachtslieder nicht immer klingen müssen wie „Oh Tannenbaum“ oder „Jingle Bells“ (ganz zu schweigen von der Wham-Dauernerverei „Last Christmas“) demonstriert auf beeindruckende Weise Capella Cantorum . Der 1981 von Klaus Eichhorn gegründete, nur 10-15 starke Knaben- und Männerchor hat sich die geistliche Musik des 16. – 18. Jahrhunderts auf die Fahnen geschrieben: Heinrich Schütz, Dietrich Buxtehude, Michael Praetorius, aber auch Gregorianische Choräle erarbeiten die Sänger, die überwiegend aus musiknahen Berufen kommen, in intensiver Proben- und Stimmarbeit, bevor sie die a-capella Stücke, Oratorien und Kantaten dem Publikum präsentieren.

Das Ensemble „construmenti“ begleitet häufig die Projekte des Chors auf Barockinstrumenten.

Mit Unterstützung von Deutschlandradio Kultur haben beide Ensembles nun eine CD mit doppelchörigen Motetten zu Advent und Weihnacht eingespielt.

Feuilletonscout meint: „Dass wir es hier nicht mit Profimusikern im klassischen Sinne zu tun haben, hört man an keiner Stelle. Die Schönheit der Stimmen, die Leidenschaft der Sänger und die Ruhe der Gesänge machen „In dulci jubilo“ zu einem Hörgenuss und zu einer hervorragenden Begleitung durch die Adventszeit.“

RBB Kulturradio lobt ebenfalls: „Durch seine langjährige Arbeit ist es ihm gelungen, ein nur aus Sängern bestehendes Vokalensemble von hoher Qualität zu formen. […] Aber die absolute klangliche Krönung – und dies macht die Einspielung wirklich einzigartig – ist der Einbezug eines der „prominentesten“ Orgelwerke des Frühbarock [… ] An der Mitteltönigkeit (reine Terzen) kann man sich nur berauschen. Insgesamt ist es eine der gelungensten CDs mit historische Weihnachtsmusik der letzten Jahre.“

Capella Cantorum
In dulci jubilo
Dhm (Sony Music)
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