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Thriller aus Island: „Der Eid“Als sich Finnurs Tochter Anna in einen Dealer verliebt und drogenabhängig wird, ist der gutsituierte Herzchirurg aus Reykjavik verzweifelt. Mit aller Macht versucht er, seine Tochter aus den Fängen des Kriminellen zu befreien, doch dieser erweist sich als gerissener und gefährlicher Gegner. Immer weiter manövriert sich Finnur in seinen Kampf hinein und muss sich schließlich die Frage stellen, wie weit er gehen würde, um seine Tochter zu retten und was der Hippokratische Eid, dem er als Arzt unterliegt, eigentlich noch bedeutet.

rbb Inforadio lobt: „So wird aus dem liebevollen Familienvater Finnur der düstere Rächer, einer der mit chirurgischer Präzision das Geschwür Ottar aus dem Leben seiner Tochter schneiden will und dabei vor nichts zurückschreckt. Dass er dabei trotzdem Mensch und eine tragische Figur bleibt, ist das Besondere dieses packenden und intensiven Thrillers.“

Das Berliner Stadtmagazin Zitty meint. „Die klaustrophobisch anmutende Szenerie wirkt anfangs stimmig, zudem ist zu spüren, dass Kormákur in der Hollywoodschen Erzähltradition geschult ist. Doch mit zunehmender Dauer verheddert sich der Film ebenso wie seine Hauptfigur in immer schwerer nachvollziehbare Handlungen des besorgten Familienvaters, die irgendwann nur noch ein Kopfschütteln hervorrufen.“

Cinema online kritisch positiv: „Kormákur erzählt seine Geschichte in stimmigen, ­wintergrauen Bildern, doch insgesamt wirkt die verhängnisvolle Zuspitzung der Ereignisse allzu kalkuliert.“

 

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Thriller aus Island: „Der Eid“, 5.0 out of 5 based on 1 rating