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Ob Santa Claus, Nikolaus, Shou Xing, Tscham oder Zam – der Weihnachtsmann hat viele Namen. Und dass er nicht nur zur westlichen Kultur gehört, erläutert Thomas Hauschild in seinem Buch detailreich. Auf der ganzen Welt existiert die Figur des alten Mannes, der doch irgendwie jung aussieht, der Kinder gern hat und ihnen Geschenke macht. Dabei steht er im Kontext zum Winter, einer Jahreszeit, in der es gilt, Arme und Schwache zu unterstützen und vor allem Kinder zu beschenken.

Thomas Hauschild ist Ethnologe und Religionsforscher an der Universität Halle.

Der Deutschlandfunk konstatiert: „Der Weihnachtsmann, der Weiße Mann und andere Wintergötter, sie scheinen zusammen zu gehören, will man Hausschilds Analyse folgen. In Blenden und Rückblenden zwischen Borkum und Ulan Bataar in der Mongolei treffen sich die traditionellen Figuren in seinem Buch.“

Focus online fasst zusammen: „Hauschild ist ein ebenso fundiertes wie lebendiges Buch mit erstaunlichen Erkenntnissen gelungen. Er zeigt, dass die Geschichte des Weihnachtsmannes über Coca Cola und das Christentum weit hinaus reicht. Sie hat ganz viel mit unseren Träumen und Sehnsüchten zu tun. Das macht den Weihnachtsmann fast unsterblich.

Zeit online hält fest: „Heute ist der Weihnachtsmann, seiner engen christlichen Konnotation beraubt, eine beinahe weltumspannende Figur. Der Weihnachtsmann beschenkt Kinder aller Nationen und Religionen,[…]“

Buchcover “Hausschild-Weihnachtsmann”

Thomas Hausschild:
„Weihnachtsmann. Die wahre Geschichte.“
Frankfurt, S. Fischer, 2012

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