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Tanz: „Sweat Baby Sweat“ im Mousonturm in Frankfurt

(c) Klaartje Lambrechts

Ein Duett, zwei Körper, die sich nicht voneinander trennen können, sich an sich schmiegen, berühren, verhaken, verknoten, aneinander saugen. Erst zärtlich, begehrend und sinnlich, dann grausam und konfrontativ.

Jan Martens, gefeierter Nachwuchschoreograph aus Belgien, Jahrgang 1984, schenkt seinen Tänzern Kimmy Ligtvoet und Steven Michel nichts. Statt mit leichten, tänzerischen Hebefiguren Schwerelosigkeit zu suggerieren, arbeiten sich Ligtvoet und Michel im Zeitlupentempo durch die Positionen, gemeinsam unter viel Kraftanstrengung und doch, vom Schwerpunkt der Körper aus betrachtet, auf Abstand.

Sweat Baby Sweat_Klaartje Lambrechts_1

(c) Klaartje Lambrechts

Bei kultiversum heißt es: „Es ist ein Halten, Drücken, Verhaken, Bedrängen, Nichthalten, Nichtloslassen in all seinen kaum unterscheidbaren Nuancen. Wer kennt das nicht. Es geht unter die Haut.“

Bei Welt online fasst zusammen: „Der Ausgangspunkt für sein Duett zweier Körper ist die alles verzehrende Liebe zwischen einem Mann und einer Frau, die nicht voneinander lassen können. Klingt nach sexy Schweißausbrüchen. Und die Tänzer Kimmy Ligtvoet und Steven Michel geben sich „den wahrscheinlich längsten Kuss der Tanzgeschichte“ , sagt der Kritiker Arnd Wesemann.“

Jan Martens (BE)
Sweat Baby Sweat
Noch einmal am 25. Juli 2015

Mousonturm
Saal
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

 

SWEAT BABY SWEAT by JAN MARTENS trailer 2 from Jan Martens on Vimeo.

 

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