Literatur

Monika Maron: Eine Stimme der Vernunft

Der Roman Artur Lanz und die Prosasammlung Krumme Gestalten, vom Wind gebissen erweisen aufs Neue die Lebendigkeit und Zeitlosigkeit der in Berlin geborenen Autorin Monika Maron. In seiner Rezension analysiert Stephan Reimertz die beiden neuen Bücher und kommentiert die gegen Maron und andere Autoren gerichteten politisch motivierten Säuberungen.

Mit Cowboyhut, Sheriffstern und Mauser in Island: Joachim B. Schmidt: „Kalmann“

Rezension von Barbara Hoppe. „Noch nie habe ich die Kontrolle über eine Romanfigur so sehr verloren wie über ihn“, sagt Joachim B. Schmidt, geboren in Graubünden, wohnhaft in Reykjavik, über Kalmann, Held seines vierten Buchs. Aber kein Grund zur Sorge. Kalmann schafft das ganz prima… Weiterlesen »Mit Cowboyhut, Sheriffstern und Mauser in Island: Joachim B. Schmidt: „Kalmann“

Christina Hesselholdt

Fotografin aus Leidenschaft: Das Leben der Vivian Maier

Christina Hesselholdt würdigt „Vivian“ in einem ungewöhnlichen Roman. Rezension von Barbara Hoppe.

Am Ende starb sie einsam und verarmt in einem Pflegeheim. Ihren großen Ruhm und das Gerangel um die rund 200.000 Fotos, die sie im Laufe ihres 83 Jahre währenden Lebens überwiegend in den Straßen von New York und Chicago gemacht hat, erlebte Vivian Maier nicht mehr.

Wahnsinn oder nicht Wahnsinn: Alexa Hennig von Lange und Johanna I.

Rezension von Barbara Hoppe.Johanna I. von Kastilien (1479-1555) gehört sicher zu den traurigsten Gestalten der Weltgeschichte. Als drittes Kind und zweite Tochter von Isabella der Katholischen mussten so einige vor ihr sterben, damit sie eher ungewollt zur rechtmäßigen Nachfolgerin von Isabella wurde. Eine Königin, die… Weiterlesen »Wahnsinn oder nicht Wahnsinn: Alexa Hennig von Lange und Johanna I.

Japan Nacht

Der erstaunlichste Roman dieses Herbstes

Und weiter geht’s mit der Neuübertragung der Werke von Yukio Mishima im Kein & Aber Verlag: Als dritter Streich ist am 6. Oktober die Satire Inochi urimasu (Leben zu verkaufen) erschienen. Hier nimmt der Autor die Dienstleistungsgesellschaft als Ausdruck der modernen Welt schlechthin aufs Korn. In den sieben Kapiteln seiner Rezension erläutert Stephan Reimertz, warum die deutsche Erstübersetzung für ihn ein aberwitziges Lesevergnügen darstellt.

Literatur: Nicholas Blechmann "Die Welt der Tiere"

Literatur: New York Times Illustrator Nicholas Blechman „Die Welt der Tiere“

Der Elefant kann unter allen Tieren die größte Last stemmen. Aber im Verhältnis zum eigenen Körpergewicht? Da hat der Riesenkäfer die Muckies vorn und schafft sage und schreibe das 850-fache seines Körpergewichts. Und wie sieht es beim Luftanhalten aus? Okay, der menschliche Weltrekordler schafft 22… Weiterlesen »Literatur: New York Times Illustrator Nicholas Blechman „Die Welt der Tiere“