Krimi

Mord in Dingley Dell

Zu Weihnachten ein „Mord in Dingley Dell“: Reginald Hill in Bestform

Rezension von Barbara Hoppe.

Es ist ja schon eine liebgewonnene Tradition: Jedes Jahr vor Weihnachten bringt der DuMont Buchverlag einen stimmungsvollen Weihnachtskrimi heraus, nostalgisch in der Aufmachung und herrlich gemütlich bei der Lektüre. Ob „Die Morde von Mapleton“ von Brian Flynn, „Mord im alten Pfarrhaus“ von Jill McGown oder „Ein Mord zu Weihnachten“  – sie alle versprühen den Charme des guten alten klassischen englischen Kriminalromans. Ganz gleich, ob sie von 1949 sind oder aus den achtziger Jahren. Mit „Mord in Dingley Dell“ wartet nun ein besondere Leckerbissen auf seine Leser.

„Der freie Hund“. Commissario Morello ermittelt in Venedig

Rezension von Barbara Hoppe.

Sein Privatermittler Dengler machte ihn berühmt. Und das, obwohl Privatdetektivromane in Deutschland im Vergleich zum angelsächsischen Raum weniger populär sind als bei uns. Georg Dengler funktioniert. Sicher auch durch die aktuellen Bezüge in den Romanen zur neueren deutschen Geschichte.
Nun hat sich Wolfgang Schorlau auf neues Terrain gewagt….

Spannung aus Korea: „Heißes Blut“ von Un-Su Kim

Rezension von Barbara Hoppe. Vor zwei Jahren veröffentlichte der Europa Verlag den Roman eines koreanischen Autors, der aufmerken ließ. „Die Plotter“ handelt von einem Profikiller in Seoul. Es geht um persönliche Ehre, um Berufsethos und eine Profikillerszene, die im Umbruch ist. Dem Ganzen gab man… Weiterlesen »Spannung aus Korea: „Heißes Blut“ von Un-Su Kim

Sophie Bonnet

Sophie Bonnet: „Provenzalischer Stolz. Ein Fall für Pierre Durand“

Rezension von Barbara Hoppe.

Ein stoppeliger Bart und der Bauch hat auch etwas zugelegt: Pierre Durand, Gemeindepolizist im provenzalischen Sainte-Valérie, lässt sich gehen. Seit seiner Suspendierung hadert er mit seinem Lebensentwurf. Während seine Freundin Charlotte mit ihrem kleinen Lokal erfolgreich ist und ihn drängt, Widerspruch einzulegen, weigert sich Pierre, in einen Dienst zurückzukehren, in dem er nach der Pfeife des verhassten Bürgermeisters tanzen muss.
Da kommt ihm das Angebot eines Freundes gerade recht…

Literatur: „Jagdhunde“ von Jørn Lier Horst

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Horst_JagdhundeDas skandinavische Krimis seit Henning Mankells „Wallander“ nichts an ihrer Faszination eingebüßt haben, zeigen nicht zuletzt auch die zahlreichen – meist in Schweden angesiedelten – Fernsehkrimis. Inzwischen auch sehr en vogue sind Kriminalisten, die sich zum Schreiben berufen fühlen.

Mit Jørn Lier Horst ist bereits vor zehn Jahren ein weiterer, ein „echter“ Kriminalhauptkommissar schriftstellerisch auf den Plan getreten. Er kommt ausnahmsweise aus Norwegen und erhielt für seine Geschichten um Ermittler Wisting bereits zahlreiche Preise. Sein jüngster Roman „Jagdhunde“ bekam sowohl den skandinavischen wie den norwegischen Krimipreis.Weiterlesen »Literatur: „Jagdhunde“ von Jørn Lier Horst

Literatur und Lesung: Leon de Winter „Ein gutes Herz“

Der rechtsradikale niederländische Filmemacher Theo van Gogh mochte den Schriftsteller Leon de Winter nicht. Er unterstellte ihm, Kapital aus seiner jüdischen Lebensgeschichte zu schlagen und beleidigte ihn vehement in einer Talkshow. Als van Gogh 2004 von einem marokkanischen Islamisten auf offener Straße erstochen wurde, war… Weiterlesen »Literatur und Lesung: Leon de Winter „Ein gutes Herz“