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„Herrreeiiiinspaziert!“ – „Manege frei“ für Künstler, Clowns und Akrobaten. In ihrer „Kulturgeschichte des Zirkus“ begibt sich Sylke Kirschnick auf Spurensuche im Reich der Sensationen von seinen Anfängen im 18. Jahrhundert bis in die 1950er Jahre. Dabei ist dies auch immer eine Geschichte berühmter Zirkusfamilien und ihrer bekanntesten Nummern.

Beginnend mit Pferdedressuren und Kunstreiten, erweiterte sich das Repertoire über die Jahrhunderte zunehmend: Clowns, Pantomimen, Akrobaten, Raubtiere, Fakire, Schlangenmenschen, Entfesselungskünstler und andere spektakuläre Einlagen bereicherten das Programm. Ihr Erfolg ist auch immer im Kontext ihrer Zeit zu betrachten: sei es das aufkommende Interesse am Kolonialismus, das sich in exotischen und wilden Tieren ausdrückte, Dressurreiten als Pendant zum Militärischen, das ein dankbares Publikum bei adeligen und bürgerlichen Pferdeliebhabern fand, oder auch Clowns, die auf Konventionen keine Rücksicht nehmen mussten.

Deutschlandradio Kultur fasst zusammen: „Kirschnick erzählt mit viel Liebe zum Detail. […]Und sie fängt das Phänomen Zirkus durch ihren originellen Buchaufbau wunderschön ein, und bietet nicht zuletzt weit über 100 durchweg grandiose Fotos und Illustrationen.“

NDR.de urteilt: „Der opulenten Sachbildband ist umfangreich und spannend zu lesen.“

Buchcover: “Manege fei”

Sylke Kirschnick:
„Manege frei! Die Kulturgeschichte des Zirkus
.“
Theiss Verlag, Stuttgart 2012

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