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Ilja Kabakov (geb. 1933) lebte und arbeitete bis 1988 in der Sowjetunion, bevor er über ein Stipendium die Möglichkeit ergriff, im Westen zu bleiben. Mit seiner Frau ging er nach New York und wurde vor allem bekannt durch seine Installationen.

Derzeit widmet das Sprengel Museum in Hannover dem Künstler jedoch eine Ausstellung, in der vor allem dessen Malerei im Vordergrund steht. Bereits in der Sowjetunion sind Bilder entstanden, die das Leben dort oft parodierten und nicht ausgestellt werden durften. Nach der intensiven Phase der Konzeptkunst, wendet sich Kabakov seit dem Jahr 2000 wieder der Malerei zu, die jetzt in Hannover zu sehen ist. Darin verarbeitet er seine persönliche und die sowjetische Vergangenheit.
Die Schau ermöglicht dem Besucher, auch einen Blick auf Kabakovs Arbeiten als Kinderbuchillustrator – der Beruf, mit dem er in der Sowjetunion sein Geld verdiente. 

Deutschlandradio Kultur kommentiert: „Durch diese bei uns selten oder nie gezeigten Werke aus dem letzten Jahrzehnt wird die hannoversche Schau zum Ereignis. […] Eine großartige Ausstellung.“

Focus online kommentiert: „Großformatige Bilder, farbintensive Ölgemälde und beeindruckende Installationen.“

A return to painting. Eine Rückkehr zur Malerei. Ilya Kabakov, 1961-2011
Ausstellung  vom 29. Januar bis 6. Mai 2012

Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover

Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Dienstag 10 – 20 Uhr
Mittwoch bis Sonntag 10 – 18 Uhr

7 Euro/4 Euro