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Wer sich für Funde gesunkener Schiffe interessiert, kann derzeit im Schwedenspeicher in Stade geborgene Schätze aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit bewundern. Das 2011 nach einer langen Umbauphase neu eröffnete Museum zeigt in einer umfangreichen Schau Fundstücke von der Lederlaterne bis zur Zinnkanne. Der Blick in die Ladung erlaubt nicht nur Hinweise auf Handelswege und Alltagsleben, sondern auch auf Seefahrtsgeschichte und Schiffsbau. Das einzig erhaltene Binnenschiff aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges liegt zwar immer noch auf dem Elbgrund vor der Stadt, doch hat der Besucher die Möglichkeit, in Filmaufnahmen das Wrack zu bestaunen. Viele der geborgenen Stücke sind zum ersten Mal öffentlich ausgestellt.

Die ZEIT (21/2012) positiv: „Zu sehen ist das »Wrack Bützfletz« in einem Film vom jüngsten Tauchgang, schemenhaft, algenüberwuchert, ein verwackelter Blick zurück in die Geschichte, die manchmal umso rätselhafter wird, je näher man ihr kommt.“

Damals – Das Magazin für Geschichte und Kultur kommentiert: „Die ausgestellten Funde, die didaktische Aufbereitung und das Rahmenprogramm lassen die Geschichte der Seefahrt sowie die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte von Mittelalter und Früher Neuzeit an einem selbst geschichtsträchtigen Ort lebendig werden.“

„Versunken. Entdeckt. Gerettet. Schiffsfunde aus Mittelalter und Früher Neuzeit.“
Ausstellung noch bis zum 16. September

Schwedenspeicher Stade
Wasser West 39
D-21682 Stade

Öffnungszeiten:
Di bis Fr 10–17 Uhr
Sa und So 10–18 Uhr

6 Euro/3 Euro

Trailer Wrack Bützefleth