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Die verbotene Stadt und ihre Schätze. Nur selten verlassen sie ihren wohlgehüteten Ort und dürfen auf Reisen gehen. Und dann auch nur, wenn das Ziel eine Institution mit hoher wissenschaftlicher Kompetenz ist.
Das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln erfüllt diese Bedingung und beherbergt für die nächsten drei Monate die Preziosen aus den Palastwerkstätten der Qing-Dynastie aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die letzte Blütezeit der Produktion in der verbotenen Stadt: Kostbare, filigrane Vasen, Porzellangeschirr, ein 1,70 m hoher, buddhistischer Schrein, besetzt mit Rubinen, Türkisen und anderen Edelsteinen oder auch eine frühe und seltene Vase, bei der die Technik des Email-Dekors auf Metall erstmals auf Porzellan übertragen wurde. Zeremoniengewänder, monumentale Glockenspiele oder ein komplettes Thronensemble erzählen vom Leben bei Hofe.

Das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln ist eines der wenigen Spezialmuseen in Deutschland. 1913 gegründet, widmet es sich der Kunst aus China, Japan und Korea. Die derzeitige Ausstellung entstand aus Anlass der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Köln und Peking sowie aufgrund des 40-jährigen Jubiläums diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und China.

Ein umfassendes Programm begleitet die Ausstellung.

Glanz der Kaiser von China
Ausstellung vom 20. Oktober 2012 bis 20. Januar 2013

Einen Einblick in die Ausstellung gibt der Beitrag von Ute Pauling in der „tagessschau“

 

 Tagesschau “Glanz der Kaiser von China”

Museum für Ostasiatische Kunst
Universitätsstraße 100
50674 Köln

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 11 – 17 Uhr
Montag: geschlossen

10 Euro / 7 Euro