GD Star Rating
loading...

Ewige Jugend, Anti-Aging, Hautstraffung – mit dem Mythos von und dem Wunsch nach immerwährender Jugend wird viel Geld verdient. Da passt es gar nicht ins Bild, offen zu seinen grauen Haaren zu stehen und damit trotzdem Selbstbewusstsein und Attraktivität auszustrahlen. Gepflegtes Haar, auch wenn es grau ist, sei sexy, so die Autorin, und authentisch. Die künstliche Farbe mache nicht jünger, sondern lediglich das Haar kaputt, sei teuer und suggeriere ein Schönheitsideal, das man sowieso nicht erreiche. Nicht mehr zu färben, so Reichel, sei daher ein Befreiungsschlag. Ein Trend, der aus Amerika komme, aber auch hierzulande dringend notwendig sei.

Die Autorin gehört selbst zu den Mitsechzigern, die zu ihren grauen Haaren stehen. Als Journalistin, Designerin und Autorin lebte sie lange in Los Angeles und New York, bevor sie nach Hamburg übersiedelte.

Der Deutschlandfunk konstatiert: „[…] die Buchautorin Sabine Reichel, hat jetzt ein flammendes Plädoyer für das Grausein geschrieben[…]“

Die Neue Presse online positiv: „Lesenswert schildert die bekennende „Nicht-Färberin“ die Diskussion zwischen „Naturalistinnen“ und „Haarfarbenjunkies“ mit vielen Beispielen.“

Buchcover “Grau is Great”

Sabine Reichel:
Grau ist Great.
Mit Stolz und Stil in ein neues Leben.
Heyne-Verlag, 2012

bei amazon mit Blick ins Buch