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Burgen und Schlösser, Täler, Gärten und vor allem viel Poesie: Das Rheintal hat über Jahrhunderte Künstler und Naturwissenschaftler angezogen. Im 17. Jahrhundert war es der niederländische Maler Herman Saftleven, der das romantische Bild dieser Gegend zeichnete, in den darauffolgenden Jahrhunderten aufgegriffen von Christian Georg Schütz dem Ältere und dem Jüngern sowie vom englischen MalerJames William Mallord Turner. Auch Naturkundler zog das artenreiche Territorium an. Das Ergebnis sind Schmetterlings- und Insektensammlungen, die ebenfalls in der Schau zu sehen sind.

Dank dem Frankfurter Schriftsteller, Diplomaten und Sammler Johann Isaak von Gerning verfügt das Museum Wiesbaden über einen umfangsreichen Fundus an Büchern und Karten, Münzen, Altertümern und Gegenständen der Volkskunst sowie besagte Insekten- und Kunstsammlungen aus der und über die Region.

Die Ausstellung „Rheinromantik – Kunst und Natur“ zeigt einen Querschnitt dieser vielfältigen Objekte.

FAZ net konstatiert: „Die Schau setzt sich damit auch ausdrücklich ab von kitschigen Untiefen der Romantik, wie sie etwa Wilhelm Krays süßliche Loreley zum ironischen Schluss des Rundgangs repräsentiert. Dass dieses Werk nicht mit den anderen Exponaten vergleichbar ist, wird vorsichtshalber noch einmal schriftlich erklärt. Ironie geht schließlich schnell schief.“

„Rheinromantik – Kunst und Natur“
Ausstellung noch bis zum 28. Juli 2013

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
65185 Wiesbaden

Öffnungszeiten
Montag: geschlossen
Dienstag und Donnerstag: 10 – 20 Uhr
Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag: 10 – 17 Uhr

8 Euro / 5 Euro