140 Zeichen für einen Klassiker

Twitter für Literatur – daraus wird twitteratur: Über 70 Literaturklassiker erzählen die beiden Studenten Alexander Aciman und Emmett Rensin im Twitterformat nach. Von Dante und Sophokles, über Shakespaere und Hemingway bis Orwell und Rowling’s “Harry Potter.  „Die Verwandlung“ von Kafka klingt dann so:…

Die neue Wirklichkeit. Fotografie der Moderne

Fotografie der zwanziger und dreißiger Jahre sind derzeit in der Pinakothek der Moderne in München zu sehen. Stilprägend sind dabei ungewöhnliche Ausschnitte, dynamische Perspektiven, starke Kontraste, bestechende Nahaufnahmen und Vergrößerungen. Die Sammler Ann und Jürgen Wilde haben seit den sechziger Jahren eine inzwischen…

Wedekinds „Lulu“ am Berliner Ensemble

Mit geteilter Meinung nahmen die Feuilletons die neue Inszenierung von Rob Wilson am Berliner Ensemble auf. Nach Inszenierunge wie „Woyzeck“, „Leonce und Lena“ oder auch die“Dreigroschenoper“ zeigte Wilson bereits, wie man Sprechtheater mit Musik von Tom Waits oder Herbert Grönemeyer verbinden kann. In…

Die intellektuelle Ehe

Liebe, Ehe, Eheglück. Um 1900 entwickeln sich neue Formen des Zusammenlebens. Die bürgerliche Vorstellung von Ehe wird ebenso in Frage gestellt wie die Libertinage, die außerehelichen Verhältnisse. Vor allem die Frauen lösen sich aus den starren Rollen. Anhand der drei Beziehungen Simone de…

Neu im Kino: „Der Dieb des Lichts“

Irgendwo in Kirgisistan. Ein Tal, ein paar vereinzelte Häuser, ein Dorf,  eine wunderschöne Landschaft. Hier leben vor allem die Älteren, denn die Jüngeren sind weggezogen. Unter ihnen der verschmitzte Elektriker Svet-Ake. Er repariert, wenn es keinen Strom gibt, und das passiert häufig. Die…

Renaissance-Malerei in Aachen

Joss van Cleve (1485-1540) war in der Renaissance einer der produktivsten und erfolgreichsten Maler. Er wirkte in Antwerpen – der Ort, der im frühen 16. Jahrhundert große Bedeutung hatte, trafen sich hier doch Kaufleute, Finanziers, Fürsten und Künstler. Eine umfassende Werkschau würdigt nun…

“Mein Leben, meine Filme”: Die Autobiographie von Bud Spencer

„Scheiß drauf“ ist das erste Lebensmotto von Bud Spencer alias Carlo Pedersoli. „Ich esse, also bin ich“ das zweite. Nun ist die Autobiographie des Mannes erschienen, dessen Künstlernamen sich aus seinem Lieblingsbier und Lieblingsschaupieler – Bud(weiser) und Spencer (Tracy) – zusammesetzt. Seine Leinwandkarriere…

Clemens J. Setz auf Lesereise

Clemens J. Setz, der Preisträger der diesjährigen Leipziger Buchmesse, geht auf Lesereise. Ausgezeichnet für seinen Roman „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“, präsentiert er sein Werk in Deutschland und Österreich. „Das Mahlstädter Kind“, ist plötzlich da, am Ende der Straße. Ein riesiges…

Verbrecherchansons aus Russland

„Blatnjak“, Verbrecherchansons – so heißt die Musik, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion entstanden ist. Unerwünschte Musik im Kommunismus: US-Jazz, Zigeunerlieder, Gaunerlieder, Lieder über Nutten und Luden, Säufer, Diebe, Tagediebe. Jetzt ist ein Buch über den „Blat“ erschienen, der bis heute…

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