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L’Orfeo“ von Claudio Monteverdi mit Christian Gerhaher im Prinzregententheater München

Bayrische Staatsoper

Sie gilt als die erste Oper: „L’Orfeo von Claudio Monteverdi (1567 – 1643). 1607 fand die Uraufführung in Mantua statt, durchgeführt von der Akademie der Verliebten, eine 1562 gegründete Wissenschaftsgesellschaft.

Die Oper markiert einen Meilenstein in der Geschichte des Musiktheaters. Erstmals übertrug ein Komponist die Dramatik der erzählten Geschichte in die Musik. Das Stück gibt die griechischen Sage „Orpheus und Eurydike“ frei wieder: Der Künstler Orpheus, der um seine geliebte Eurydike trauert, erhält von den Göttern dank seines betörenden Gesangs die Chance, sie aus dem Reich der Toten zu erretten – nur umdrehen darf er sich dabei nicht. Orpheus scheitert und verliert seine Geliebte auf immer.

In der Rolle des Orpheus ist derzeit im Rahmen der Opernfestspiele in München in einer Neuinszenierung im Prinzregententheater Star-Bariton Christian Gerhaher (s. Feuilletonscout v. 11.6.2014 , Feuilletonscout v. 28.5.2014, Feuilletonscout v. 22.11.2013) zu sehen, der sich, unter der Regie von David Bösch durch eine Siebziger-Jahre-Welt der Hippies singt.

 

FAZ net lobt: „Christian Gerhaher macht Monteverdis „Orfeo“ bei den Opernfestspielen in München zum Ereignis.“

Die Süddeutsche über Gerhaher: „Zu ganz großer Form läuft Gerhaher auf, wenn es um die Zerrissenen, Geschundenen, Verzweifelten geht, dann schillert sein Bariton in allen Schattierungen von unheimlich fahl bis zur energischen Attacke.“

Der Münchner Merkur hält fest: „Gerhaher fällt auf eine eigentümliche Weise aus dem Rahmen. Durch sein Spiel, besonders aber durch seinen Gesang, bei dem in einer einzigen Phrase so viel Welthaltigkeit mitschwingen kann, wofür andere eine ganze Aufführung brauchen. Einer, der eben ganz für sich steht. Ein (Be-)Sonderling.“

L’Orfeo im Prinzregentheater München – Großes Haus
Prinzregentenplatz 12
81675 München

heute, 30. Juli, 18 Uhr zum letzten Mal.

 

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