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Wien, im großadligen Milieu um 1740. Maria Theresia Fürstin Werdenberg ist Mitte dreißig und Frau eines Feldmarschalls. Während seiner Abwesenheit vergnügt sie sich mit ihrem siebzehnjährigen Geliebten Octavian. Als plötzlich der Baron Ochs auf Lerchenau vor der Tür steht, der die junge, vermögende Sophie von Faninal heiraten will, kann die Fürstin Octavian gerade noch in der Verkleidung einer Kammerzofe verbergen. Sie schlägt dem Baron als Bräutigamsaufführer Octavian vor, und der Baron willigt ein. Als ersterer im Haus der Braut auftaucht, um die Rose als Zeichen der Verlobung mit dem Baron zu übergeben, verliebt er sich in die junge Frau. Erst durch einige Intrigen gelingt es Octavian, seine Angebetete vor den Traualtar führen zu dürfen.

Richard Strauss (1864 – 1949) schrieb seine Oper nach dem Libretto des österreichischen Schriftstellers Hugo von Hoffmannsthal. Die Uraufführung fand 1911 in Dresden statt. Nach den Opern „Salome“ und „Elektra“ wählte Strauss im „Rosenkavalier“ einen heiteren Stoff und arbeitete mit harmonischen Melodien, vor allem dem Walzer.

kultiversum hält fest: „«Dass Ulm mit diesem neuen «Rosenkavalier» einigen Staat machen kann, verdankt sich aber auch der dramaturgisch und handwerklich fundierten Inszenierung von Matthias Kaiser […]Timo Handschuh arbeitet am Pult der Szene vorbildlich zu, verliert sich nicht […] im philharmonischen Klangrausch, sondern betont den Charakter des Kammerspiels, setzt feine und witzige instrumentale Akzente und gibt damit auch den Sängern Raum für jene Zwischentöne, die in diesem Werk so entscheidend sind.“

Die Südwest Presse online positiv: „Vier Stunden große Oper, musikalisch ausgekostet von den Ulmer Philharmonikern unter Timo Handschuh: straff und sinnlich. Dazu ein hervorragendes Ensemble, allen voran  Chiao Shih als Rosenkavalier Octavian.“

Das Tagblatt online hält fest: „Eine starke Ensembleleistung. […] Handschuh breitet mit den Ulmer Philharmonikern die Partitur in allen Facetten aus. Straff, ohne jede Kitschgefahr, dirigierte der GMD die Premiere. Vier Stunden Musikdrama zwischen Walzerseligkeit und Attacke. Wer kann nur am „Rosenkavalier“ zweifeln?“

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Theater Ulm
Herbert-von-Karajan-Platz 1
89073 Ulm