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Sein Geburtshaus konnte nach dem Zweiten Weltkrieg nicht gerettet werden, dafür aber die alte Garnisonsschule aus seinem Geburtsjahr 1777/1778. Und so hat die Stadt Frankfurt an der Oder nicht lange gefackelt und in dem Haus eine neue Dauerausstellung für den Sohn ihrer Stadt, Heinrich von Kleist (1777-1811), eingerichtet. Ergänzt wird das alte Gebäude durch einen modernen Neubau.

Seit rund drei Wochen nun ist das Museum nun eröffnet. „Rätsel, Kämpfe, Brüche“ heißt die Schau, die sich mit dem Leben des Dichters auseinandersetzt, von dem kaum Bilder existieren. So heißt es lesen und studieren. Über 34.000 Dokumente erwarten den Besucher, die er sich auch mit Hilfe neuer Medien erschließen kann.

Ein umfangreiches Begleitprogramm wie Lesungen, Vorträge und literarisch-musikalische Veranstaltungen sowie das Sommerfest und die Kleist-Festtage runden das Angebot ab.

3sat online ergänzt: „Zu den wichtigsten Teilen der Sammlungen zählen nach Museumsangaben Zeugnisse der Auseinandersetzung bildender Künstler mit Leben und Werk Heinrich von Kleists, darunter Arbeiten von Max Slevogt, Oskar Kokoschka und Max Liebermann. Einer der Schwerpunkte ist das Thema Kleist in der DDR-Kunst mit Werken unter anderem von Wieland Förster, Werner Stötzer, Christine Perthen und Fritz Cremer.“

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10.00 – 18.00 Uhr
Montag: geschlossen

5 Euro/3 Euro