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Sie sind schon seit Jahren geschieden. Doch der Skiunfall des gemeinsamen Sohnes Jack bringt die lebenslustige und chaotische Lisa und den wenig veränderungswilligen Frans vorübergehend wieder zusammen. Gemeinsam reisen Sie von Belgien nach Südfrankreich, wo Jack im Krankenhaus liegt. Da seine Versicherung den Rücktransport nach Belgien nicht bezahlt, müssen die Eltern ran und sind das erste Mal nach einer langen Zeit der Trennung wieder gemeinsam unterwegs. Und haben sich immer noch etwas von ihren Gefühlen zueinander bewahrt: von dem was sie einander mochten, was ihnen vertraut ist, aber auch von dem, was sie am anderen schon immer irritierte, die kleinen Nickeligkeiten. Langsam entdecken sie, warum sie sich einst verliebten.

Deutschlandradio Kultur meint: „Wie viel Zärtlichkeit schwingt noch im Raum, auch wenn man lange nicht mehr zusammen ist? Es sind genau diese Fragen und Beobachtungen, das scheinbar Banale und Unspektakuläre in zwischenmenschlichen Beziehungen, das diesen leisen, melancholischen und doch humorvollen Film aus Belgien so besonders macht. […] Die international bekannte Regisseurin und Produzentin Marion Hänsel hat ihrem reichhaltigen Werk mit „Zärtlichkeit“ ein kleines, filmisches Juwel hinzugefügt.“

Der Deutschlandfunk ebenfalls positiv: „Andere Regisseure würden diese Geschichte vielleicht zuspitzen. Hänsel jedoch deutet die Möglichkeiten nur an, die die Situation enthält: ein spätes Wiederzueinanderfinden, das Aufbrechen alter Konflikte und die Traurigkeit über das Scheitern der Ehe. Alles ist da und wird doch mit großer Regiekunst eher unterspielt als übertrieben.“

Cinema online hält fest: „Die Beiläufigkeit der Erzählung erinnert an Eric Rohmer, doch Marion Hänsels feinfühliges Roadmovie ist längst nicht so geschwätzig und verkopft wie die Filme ihres verstorbenen Kollegen.“

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