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Alex Gibney ist amerikanischer Dokumentarfilmer. 2008 erhielt er für seinen Film „Taxi to the dark side“, eine Dokumentation über Afghanistan, einen Oscar.

Nun nimmt er sich des WikeLeaks-Gründers Julian Assange an. Akribisch zeichnet er aus früheren Aufnahmen das Bild des australischen Hackers nach, befragt Weggefährten, Sicherheitsexperten sowie Ex-Geheimdienstler und beleuchtet vor allem die zwei Männer, die maßgeblich zur Affäre beitrugen: Bradley Manning, der das Material stahl, und Adrian Lamo, dem er sich anvertraute und der ihn verriet.

Zeit online positiv: „Assange dagegen ist der geborene Rebell, für den die Enthüllung stets den Zweck hatte, die Macht als solche infrage zu stellen und sich selbst als deren größten Herausforderer zu inszenieren. Wie ihm das in geradezu genialischer Manier gelang, nur um dann an seiner eigenen Hybris zu scheitern, das dokumentiert der amerikanische Regisseur Alex Gibney ebenso gekonnt wie aufwendig mit seinem Dokumentarfilm We Steal Secrets. […]

Deutschlandradio Kultur resümiert. „So entsteht insgesamt ein intelligentes filmisches Puzzle aus Interviews und Archivaufnahmen, das weit über einen gut gemeinten, engagierten Politfilm hinausgeht und wegen seiner Komplexität den Zuschauer noch lange beschäftigt.“

Cinema online fasst zusammen: „Auch wenn gegen Ende seine Neutralität nachlässt, stellt Gibney vor allem die Moral, mit der WikiLeaks und besonders Assange die Informationstransparenz verfolgen, infrage.“

We steal secrets. The Story of WikiLeaks

Kino zum Film: hier