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Wer ist schuld an dem grausamen Amoklauf von Kevin? Eva, die Mutter (Tilda Swinton), versucht das gemeinsame Leben zu rekonstruieren: Die Aufgabe ihres geliebten Berufs als Reisejournalistin, um für ihr Kind da zu sein, ihre Versuche, sich Kevin zu nähern, ein Junge, der sie scheinbar hasst und ablehnt, der schon früh  Verhaltens- und Entwicklungsstörungen zeigt, die in Bösartigkeit gegenüber seiner Umwelt kompensiert werden. Evas Unvermögen, dieses Kind wirklich zu lieben.

Der Film basiert auf dem Roman von Lionel Shriver und erzählt in sequenzartigen Rückblenden die Mutter-Sohn-Beziehung, die in einer Katastrophe mündet.

stern.de kommentiert: „Wer den Roman „Wir müssen über Kevin reden“ kaum ertragen konnte, wird sich auch mit dem Film schwer tun. Und doch ist diese verstörende Studie einer misslungenen Mutter-Kind-Beziehung sehenswert.“

Die Stuttgarter Zeitung lobt: „Bezeichnenderweise ist es ein kleiner Verleih, der das Risiko eingeht, diesen vorsätzlich ungemütlichen Film bei uns ins Kino zu bringen. Wer es wagt, ihn anzuschauen, wird etwas finden, das so verstörend ist wie Michael Hanekes „Funny Games“. Nur frei von Hanekes Mätzchen des Voyeurismusvorwurfs an die Zuschauer.“

Cinema online fasst zusammen: „Lynne Ramsays Chronologie eines Highschool­ Massakers ist auch für den Zuschauer der reinste Psychoterror. […] Psychologisch fragwürdig, aber Tilda Swinton geht dahin, wo es wehtut.“

Kino zum Film: hier