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Das Wetter ist nicht gerade gut an jenem Tag, als Vanda (Emmanuelle Seigner) zu spät und etwas aufgelöst in ein kleines Pariser Theater stürmt, um beim Casting des Regisseurs Thomas die Hauptrolle zu ergattern. Dieser ist mehr als genervt, haben die vorherigen Kandidatinnen seinen Ansprüchen für das Stück „Venus im Pelz“ des österreichischen Autors Leopold von Sacher-Masoch nicht erfüllt. Eher widerstrebend lässt Thomas sich von Vanda überreden, ihrer Probelesung zuzuhören. Doch nach und nach entwickelt sich aus dem Dialog ein Psychoduell zwischen Mann und Frau, ein Geschlechterkampf, in dem sich die Rollen mehr und mehr verschieben.

Der Deutschlandfunk begeistert: „“Venus im Pelz“ ist grandios, weil Roman Polanski alle Fragen zu Mann und Frau und ihr ziemlich durchgeknalltes Verhältnis stellt – lachend tut er das allerdings, grinsend. Hämisch, mitleidig und empathisch. Aber mit zu gezogenem Vorhang lässt der alte Meister des Kinos „alle Fragen offen“.“

Spiegel online meint: „Ein angenehm doppelbödiges, niemals schmieriges Lust-Spiel über Sadismus, Masochismus und alle möglichen Verwirrnisse zwischen diesen sexuellen Spielarten hat Roman Polanski mit „Venus im Pelz“ geschaffen.“

Cinema online lobt: „Mit „Venus im Pelz“ legt Roman Polanski nach „Der Gott des Gemetzels“ erneut ein verfilmtes Theaterstück vor, das auf einen einzigen Raum beschränkt ist und von glasklar klirrenden Dialogen bestimmt wird.“

Venus im Pelz

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