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Neu im Kino: „Underdog“Die 13-jährige Lili liebt ihren Mischlingshund Hagen sehr. Für ihn spielt sie Trompete, als er im Bad eingesperrt wird und riskiert sogar den Rausschmiss aus ihrem Orchester, weil er die Proben stört. Als in Ungarn die Hundesteuer für Promenadenmischungen drastisch erhöht wird, will Lilis Vater für den Hund nicht zahlen. Er setzt Hagen aus. Auf der Straße warten auf den Vierbeiner nicht nur brutale Tierfänger, die Straßenhunde in Heime bringen, wo sie getötet werden, sondern auch anderes dunkles Gesindel. Hagen landet zunächst bei einem Obdachlosen, der ihn an einen zwielichtigen Geschäftsmann verkauft. Hagen wird zum Kampfhund ausgebildet. Als ihn schließlich doch die Hundefänger ergreifen, kommt es zum Aufstand: Unter Hagens Kommando wehren sich die Hunde gegen die brutale Gewalt.

FAZ net lobt: „„Underdog“ ist ein Film über ein Mädchen und seinen Hund, ein Horrordrama, eine Sozialsatire und eine Symphonie der Instinkte – vor allem aber: ein Meisterwerk des ungarischen Kinos.“

Der Tagesspiegel positiv: „So wandelt sich dieser Film mit seinem ganz und gar ungewöhnlichen Sujet zeitweise zum Killer-Thriller und final in ein großes, metaphorisches Panorama – poetisch, philosophisch und politisch zugleich.“

Spiegel online hält fest: „Straßenhunde lehnen sich gegen die Menschen auf: Trotz Schwächen gelingt Regisseur Kornél Mundruczó mit seinem Film „Underdog“ ein beklemmender Kommentar zur politischen Stimmung in Viktor Orbáns Ungarn.“

Cinema online meint: „Der ungarische Film verbindet Lilis Pubertätskonflikte mit Motiven aus Tierhorror- und Endzeitfilmen zu einem aufregenden Genrebastard.“

 

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