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Neu im Kino: „Tulpenfieber“Amsterdam im 17. Jahrhundert. Eine Blume aus dem Orient verdreht den Niederländern den Kopf: Die Tulpe. Die Nachfrage nach der Blume steigt, Arm und Reich spekulieren mit dem Zwiebeln der Pflanze und wer Gewinn macht, zeigt seinen Wohlstand durch Sammeln exotischer Raritäten und großzügigem Gartenbau. Nicht wenige machen Schulden, in Wirtshäusern wird mit Optionen und Zertifikaten gehandelt – bis die Spekulationsblase nach drei Jahren, 1637, platzt. Sie gilt als erste ihrer Art in der Wirtschaftsgeschichte.

Fiktiv hingegen ist die Liebesgeschichte, die sich vor dem Hintergrund des Tulpen-Hypes abspielt. Der erfolglose Maler Jan van Loos erhält den Auftrag, den Gewürzhändler Cornelis Sandvoort und dessen Frau Sophia zu malen. Zwischen dem Künstler und der jungen  Sophia entwickelt sich eine stürmische Liebesaffäre. Um ein neues Leben anfangen zu können, beteiligen sie sich an der gefährlichen Spekulation um die teuerste Tulpenzwiebel der Welt, der Admiral Maria.

NDR online fasst zusammen: „Die Zuschauer bekommen hier eine Art Mischung aus „Shakespeare in Love“ und „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ – sehr unterhaltsam, eindrucksvoll ausgestattet, aber sicher kein naturalistisches Zeitgemälde.“

Bunte.de meint: „Es ist ein zeitloser Film über echte Liebe, Toleranz, die Auswüchse eines unerfüllten Kinderwunsches und ein glühendes Plädoyer für unterschiedliche Formen des Zusammenlebens. Ganz nebenbei erfährt man auch viel Interessantes über die einst so knallharte Währung Tulpen.“

Cinema online lobt den Regissuer Justin Chadwick: „Mit dramaturgischem Geschick und bewundernswerter Eleganz ver­bindet er die Spekulationen an der Tulpenbörse und das persönliche Schicksal seiner Figuren zu einer ebenso spannenden wie lehrreichen Zeitreise.“

 

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