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Neu im Kino: „True Story“Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit: Als Starjournalist Michael Finkel 2002 bei der New York Times geschasst wird, weil er Fakten zu großzügig auslegte, muss er zusehen, wie er seinen Ruf wieder herstellt. Als er kurze Zeit darauf erfährt, dass ein mutmaßlicher Mörder auf der Flucht Finkels Identität angenommen hat, reist der Reporter ins Gefängnis, um den unter Mordverdacht stehenden Christian Longo zu besuchen. Dieser möchte, dass der Journalist Longos Geschichte schreibt – und Finkel ergreift die Gelegenheit, sich journalistisch zu rehabilitieren. Doch hat er nicht mit dem bösen Katz-und-Maus-Spiel gerechnet, mit dem Longo nun beginnt.

Der Film beruht auf den autobiographischen Aufzeichnungen „True Story: Murder, Memoir, Mea Culpa“ des Journalisten Michael Finkel und ist das Spielfilmdebüt des britischen Theaterregisseurs Rupert Goold.

BR online hält fest: „Es leuchtet ein, was die Filmemacher beeindruckt hat: dass ein mutmaßlicher Mörder hinter Gittern einen anderen in Freiheit so sehr manipulieren kann. Dass es dabei zu einem Psychoduell kommt – aber auch zu einem Showdown mit großem Aha-Effekt? Der Film will ganz offensichtlich solch gängige Erwartungen nicht erfüllen, auch dafür: Hut ab. Die übliche Krimi-Kost mit unerwarteter Wendung bekommen wir schließlich oft genug serviert.“

Der Deutschlandfunk kritisch: „Jonah Hill und James Franco liefern sich ein fulminantes Psychoduell, beim dem nie klar ist, wer den anderen zu manipulieren sucht. Wunderbar, dem zuzusehen. Aber am Ende fragt man sich, was denn nun eigentlich der Sinn der ganzen Sache sein soll?“

Cinema online lobt: „Es sind nicht nur die kühlen, fast klinisch wirkenden Bilder, die einen frösteln ­lassen, sondern auch die Geschichte selbst. […] Dass er die Erwartungen der Zuschauer so raffiniert unterläuft, macht „True Story“ zu einem der aufregendsten Thriller seit Langem.“

 

 

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