GD Star Rating
loading...

Neu im Kino: "Titos Brille"Mit ihrem autobiographischen Roman „Titos Brille“ landete Adriana Altaras vor einigen Jahren einen Bestseller. Geboren als Tochter eines Partisanenpaares, das mit Tito gegen die Nazis kämpfte, wurde sie als Dreijährige nach Italien geschmuggelt und kam als Siebenjährige 1967 nach Gießen, wo ihr Vater als Radiologe arbeitete und berühmt wurde. Die Mutter war Architektin. Inzwischen selbst verheiratet mit einem Katholiken aus Westfalen und Mutter von zwei Söhnen, stößt die Jüdin Altaras im Nachlass ihrer Eltern nicht nur auf 40 Jahre Hinterlassenschaft in einem nie entrümpelten Haus, sondern auch auf Fotos und Briefe, die von ihrer Familie erzählen.

Mit der Dokumentarfilmerin Regina Schilling hat sich die Autorin und Schauspielerin nun auf die Spuren ihrer jüdischen Eltern und einer Familiengeschichte begeben, die sie von Berlin, über Gießen, nach Slowenien, den Gardasee, ins heutige Kroatien und auf die Insel Rab führen und persönliche mit historischer Geschichte verknüpfen.

Der Deutschlandfunk positiv: „“Titos Brille“ hat viele berührende Momente und ist so, wie eine gute Dokumentation sein sollte: anrührend und anregend zugleich. Außerdem ist der Film ein Plädoyer für das Bewahren der kleinen Dinge, die oft so große Geschichten erzählen.“

Die Stuttgarter Nachrichten meinen: „Die Protagonistin agiert weniger im Zentrum, sondern eher als Medium der Erzählung. So lässt sich die Historie besser greifen, ein Einzelschicksal prägt sich stärker ein als das ganzer Völker. Schilling und Altaras gelingt mehr als nur eine launige Ergänzung. Und sie inspirieren ­dazu, den Geheimnissen der eigenen Sippschaft nachzujagen.“

Cinema online fasst zusammen: „Wer Altaras‘ gleichnamigen Bestsellerroman gelesen hat, wird sich darauf freuen, all jenen, die ihr immer wieder den Schlaf rauben, leibhaftig zu begegnen.“

Kino zum Film: hier

 

 

Neu im Kino: „Titos Brille“, 5.0 out of 5 based on 1 rating