GD Star Rating
loading...

In seinem neuesten Regiewerk nimmt sich Kenneth Branagh – bekannt für Shakespeare-Verfilmungen wie „Viel Lärm um nichts“ oder „Hamlet“ – der nordischen Sagen- und Mythenwelt an. Dabei bezieht er sich auf den Comic „The Mighty Thor“ von 1962 aus dem berühmten Marvel Comicverlag, in dem auch Titel wie „Spiderman“, „X-Men“ oder „Hulk“ erschienen.

Der Donnergott Thor (Chris Hemsworth) wird von seinem Vater Odin (Anthony Hopkins) verbannt, nachdem er fast einen Krieg angezettelt hat. Seiner Götterkräfte beraubt, landet er mitten in Neu Mexiko, wo er der Astrophysikerin Jane (Natalie Portman) vors Auto läuft. Diese nimmt sich seiner an. Thor hingegen versucht aus der Ferne, eine Intrige seines verhassten Bruder zu verhindern.

Zeit online urteilt: „Die Balance zwischen Irdischem und Überirdischem, Drama und Spektakel, mythischer Überhöhung und feinem Humor gelingt Branagh leichtfüßig und rettet das riskante Vorhaben vor dem Untergang in die Bierernsthaftigkeit.“

Süddeutsche Online fasst zusammen: „Kenneth Branagh lässt es im Marvel-Comic-Film „Thor“ mit Natalie Portman und Anthony Hopkins tüchtig krachen – ein irrwitziger Effektmarathon.“

Cinema online zieht das Fazit: „Krachender Mix aus Comicverfilmung und Fantasyabenteuer, das den Zuschauer trotz einiger Hänger in eine andere Welt katapultiert“.

Weit kritischer FAZ net: „Und auch ein hier sichtbar mit Vergnügen arbeitender Regisseur wie Kenneth Branagh, der für die im Comic-Original durch Shakespeare-Tonfall geprägte „Thor“-Saga wie prädestiniert erschien, kann nicht mehr viel retten, wenn ihm das Drehbuch konsequent den Shakespeare austreibt.“

Deutschlandradio Kultur hingegen resümiert: „Die 3D-Effekte kommen nur selten wirklich zur Geltung, funktionieren in einigen Totalen von Thors Heimatplaneten Asgard besser als im Hier und Heute, bieten aber nicht durchgehend ein filmisches Plus. Und so ist „Thor“ vor allem unterhaltsames Popcornkino, besonders für große Jungs.“

Kino zum Film: hier