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Aung San Suu Kyi, die nach jahrelangem Hausarrest derzeit in Myanmar (früher Birma) die Wahlen gewinnt, hat für diesen Triumph lange kämpfen müssen. Die Tochter des Unabhängigkeitskämpfers Aung San lebte mit Mann und Kindern in Oxford, als sie 1988 ans Sterbebett ihrer Mutter nach Birma gerufen wird. Sie sollte nie wieder zurückkehren. Die Regierung in dem asiatischen Staat stellt sie unter Hausarrest. Selten nur kann sie Mann und Kinder sehen, bis er schließlich 1999 stirbt. Aung San Suu Kyi selbst wird zum Inbegriff des Freiheitskampfes.

Der für seine Action-Filme bekannte Regisseur Luc Besson bringt das Leben Aung San Suu Kyis nun mit Michelle Yeoh – bekannt aus dem James-Bond-Streifen „Der Morgen stirbt nie“ – auf die Leinwand.

Zeit online bedauert: „The Lady hätte das bleibende Porträt eines politischen Freiheitskampfes werden können, wie es Richards Attenboroughs Gandhi gelang – doch dieser Film rührt vor allem als aufwühlende Ehe-, Mutter- und Tochtergeschichte lauter zerrissene Herzen zu Tränen.“

Deutschlandradio Kultur wohlwollend: „“The Lady“ ist sicherlich der reifste, klassischste und ehrenwerteste Film von Luc Besson. Er fällt etwas heraus aus seinem Oeuvre. Besson ist diesmal irgendwie auch im positiven Sinne sentimental, hofft auf die Kraft des Pazifismus und hat einen spannenden Film gedreht, der trotz seiner dramaturgischen Vereinfachungen sehenswert bleibt.“

Süddeutsche online: „Luc Besson schildert das Schicksal seiner Heldin bildgewaltig, in einer Mischung aus faktengetreuem Dokudrama und melodramatischer Überhöhung.“

FAZ net eher negativ: „Michelle Yeoh,[…] spielt würdevoll. Die Handlung ist bekannt, und es gibt nicht viel davon. Was der Film uns in langen gut zwei Stunden aber aufdrängt, ist eine Menge Gefühl. Und keinen einzigen Gedanken.“

Cinema online fasst zusammen: „Konventionelles Biopic über eine standhafte Bürgerrechtlerin. Emotional packend, aber ohne Polit-Background“

Kino zum Film: hier