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Als 1984 ein Fischerboot vor den isländischen Westman-Inseln sinkt, sind die Überlebenschancen der Seeleute eigentlich bei null, kann doch niemand länger als ein paar Minuten in dem eisigen Wasser ausharren. Und doch gelingt es dem etwas moppeligen Gulli, sechs Stunden durch die eisigen Fluten zu schwimmen, bis er die rettende Küste erreicht. Island feiert einen neuen Nationalhelden und die Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel: Was hat Gulli, das ihn diese Tortur überstehen ließ?

Der Film des isländischen Regisseurs Baltasar Kormákur basiert auf einer wahren Begebenheit.

Zeit online zwiegespalten: „Wäre The Deep ein Dokumentarfilm, man hätte ihm seine Detailtreue zugute halten können.  […] Als Spielfilm fehlt ihm jedoch die eigene Gewichtung. […]The Deep vermittelt die Dramatik der Geschichte durch seinen beiläufigen Grundton und lange Einstellungen. Ein spektakuläres Geschehen braucht keine spektakuläre Umsetzung, um zu wirken. Kormakúr hat das verstanden. So wirkt der Film dort am stärksten, wo er am leisesten ist.“

Welt online konstatiert: „Das ist es wohl, wovon Kormákur erzählen will: von einem typischen Isländer, dem die Gemeinschaft wichtiger ist, als er selbst.“

Cinema online resümiert: „In kargen, bewegenden Bildern feiert der Film den Überlebenswillen der Menschen auf den Westmännerinseln.“

The Deep

Kino zum Film: hier