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Rolf Eden ist bekannt als Playboy und Diskokönig. Seit 1957 ist er im Geschäft und stattet (West-) Berlin erfolgreich mit Diskotheken aus. Aber eigentlich ist sein großes Ziel, mit möglichst vielen Frauen, vor allem jungen, zu schlafen. Unter den vielen Eroberungen sind sieben, die ein Kind von ihm haben. Erst mit 75 Jahren verliebte er sich ernsthaft. Seitdem lebt der heute 81-jährige mit der über 50 Jahre jüngeren Brigitte zusammen. Dass Rolf Eden einmal Shimon Eden hieß, den Holocaust in Israel überlebte, fließend hebräisch spricht und 1948 im israelischen Unabhängigkeitskrieg kämpfte, ist hingegen weniger bekannt.

Nun hat Peter Dörfler eine Dokumentation über den Mann gedreht, der keine negativen Emotionen in seinem Leben zulässt und dem FAZ net den „unbedingten Willen zu Glück“ bescheinigt.

Zeit online notiert dazu: „Dörfler ist fasziniert von der Maske des Partylöwen, aber auch er kann sie nicht lüften. Dafür erzählt sein Film auf kluge und berührende Weise von einem Menschen, der konsequent nur den oberflächlichsten Glücksbegriff gelten lässt.“

Welt online fasst zusammen: „Regisseur Peter Dörfler gelingt in „The Big Eden“ ein sehenswertes Porträt über Playboy Rolf Eden (81). Zugleich ist der Film ein Sittengemälde Berlins und der deutschen Nachkriegsgeschichte.“

Cinema online resümiert: „Sein Film, der neben Verflossenen auch die unehelichen Kinder des Partykönigs zu Wort kommen lässt, zeichnet das faszinierende Bild eines gefühlsarmen, narzisstischen Lebenskünstlers.“

Filmplakat “The Big Eden”

Kino zum Film: hier