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Neu im Kino: „Sully“ mit Tom Hanks unter der Regie von Clint EastwoodSie haben 155 Menschenleben gerettet, die nur 24 Minuten nach der Notlandung bereits sicher von Booten  ans Ufer gebracht wurden: Pilot Chesley „Sully“ Sullenberger und sein Kopilot Jeff Skiles entscheiden 2009 geistesgegenwärtig, den Airbus A320 auf dem Hudson River mitten in New York notzulanden, nachdem ein Schwarm Wildgänse kurz nach dem Start in die Triebwerke geraten war. Die Landung glückt und alles könnte gut sein. Doch nur wenige Monate nach der Heldentat, die auch an den Piloten nicht spurlos vorbeigegangen ist, geraten die beiden Männer ins Visier der US-Luftfahrtbehörde, die fragt, ob nicht doch noch ein Flughafen hätte angesteuert werden können. Plötzlich müssen die Piloten, die doch alles richtig gemacht haben, ihre Tat rechtfertigen.

FAZ net meint: „„Sully“ mag nun nicht der Film sein, an den man sich, wenn man an das Werk von Eastwood denkt, zuerst erinnern wird, aber er hat die entspannte Professionalität, die sich selbst nichts mehr beweisen muss, diese Klarheit und dieses Gespür für dramatische Proportionen.“

Spiegel online fasst zusammen: „In packenden verbalen Duellen am Verhandlungstisch muss Sully seine Bauchentscheidung gegen das alternative Rettungsszenario verteidigen, das die Flugsimulatoren der NTSB nahelegen. […]

Die Berliner Zeitung fasst zusammen: „„Sully“ steht für ein postdramatisches Kino der Haltung und Menschlichkeit in Zeiten des Posthumanismus, nicht unbedingt für eins der innovativen oder spektakulären Bilder.“

Cinema online lobt: „Eastwood schildert grandios die Gefühlswelt der Piloten, die glauben, alles richtig gemacht zu haben, und sich plötzlich Fragen nach Alkoholkonsum und Eheproblemen gefallen lassen müssen.“

 

 

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