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„Source Code“ ist ein geheimes Militärprogramm, mit dem Personen die letzten acht Minuten von Menschen nacherleben können, die sterben werden. Ein Vorgang, der beliebig oft wiederholt werden kann. Und so findet sich Air-Force-Pilot Colter Stevens immer wieder in dem Vorortzug wieder, der wenige Minuten später explodieren wird. Sein Auftrag: Den Attentäter finden, um einen weit größeren Anschlag zu verhindern, den dieser plant. Auch wenn die kurze Sequenz, die der Zeitreisende erlebt, diesen Moment jedes Mal ein bisschen verändert – der Ausgang des Erlebten muss steht fest, so schreibt es das Programm vor. Doch schon bald möchte Colter Stevens dies nicht mehr hinnehmen.

Die Feuilletons bewerten den neuen Film von David Bowies Sohn Duncan Jones weitgehend positiv.

Zeit online resümiert: „Source Code begeistert als stilistisch brillanter und bei aller Komplexität sehr stringent erzählter Zeitreise-Thriller mit herausragenden Schauspielerleistungen, der in angenehm schlanken 93 Minuten keine Sekunde langweilt.“

Deutschlandradio Kultur etwas kritischer: „Durchaus sehenswert wenn auch aus diversen Versatzstücken zusammengesetzt, entpuppt sich „Source Code“ als unterhaltsamer, spannender Thriller, der sich jedoch manchmal durch etwas zu viele überraschende Wendungen selber ein wenig außer Gefecht setzt. So bleibt von dem Film am Ende nicht so viel zurück. Aber immerhin- Besseres Instant-Popcorn Kino!“

Cinema online zieht das Fazit: „Spannender Cyberthriller zwischen Mystery und subtiler Romanze über einen Mann, der die Vergangenheit ändern will.“

FAZ net urteilt: „So ist „Source Code“ zwar ein Film, dessen Vorgaben keinerlei Plausibilität haben. Aber innerhalb dieser unglaublichen Konstruktion erzählt er uns von Menschen, tot oder lebendig, deren Gefühle wir erkennen, deren Konflikte wir teilen, um die wir uns sorgen und denen wir nahekommen.“

Süddeutsche online positiv: „Duncan Jones macht hybrides Kino, das aufregendste, das derzeit denkbar ist, mit einem beschränkten Budget, aber die großen Vorbilder von Kubrick bis Ridley Scott unverkennbar im Blick.“

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