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Colleen West steht am Ende ihrer Karriere. Nach einem letzten triumphalen Bühnenauftritt, letzten Affären und Interviews, zieht sie sich in die Berge zurück. Sie denkt über ihr vergangens „shit year“ nach. Sie spricht – spricht über ihr Leben, ihre Karriere, über Ängste und Hoffnungen – und sie entwickelt aus diesen vielen Gedanken ein Bild ihrer Persönlichkeit bis zur Selbsdemontage.
Die Geschichte der Colleen ist eine Reise in die Innenwelt ihrer Hauptfigur und zeigt, wie dicht Wahrheit und Lüge bei einer Person, die in der Öffentlichkeit steht, zusammen liegen: Authentizität findet man oft dort, wo man sie nicht vermutet.

Der Deutschlandfunk kommentiert: „Shit Year“ ist ein experimenteller Film und definitiv ein überaus ungewöhnliches Kinoerlebnis. West montiert Material zusammen und tut nicht so, als müsste das immer eine Einheit ergeben. Oder einen Sinn über die reine Schönheit der Bilder hinaus – die allerdings schon eine ganze Menge ist. Was dieser Film aber vor allem ist: ein grandioser Auftritt von Ellen Barkin.“

Zeit online eher kritisch: „Barkin spielt sich die Seele aus dem Leib. Man möchte immer mehr von dieser Kunst sehen – und bekommt viel zu wenig. So ist Shit Year ein Kunstfilm, der zwar mit Bildern berauscht, aber die einzelnen Handlungsfragmente zu keiner konsistenten Geschichte verweben kann. Ein formales Experiment mit herausragender Hauptdarstellerin und viel schwarzem Humor, das das Assoziationsvermögen des Zuschauers jedoch zu weit herausfordert.“

Cinema online fasst zusammen: „Verstörende Collage aus Spiel­szenen und Traum­bildern mit einer umwerfenden Ellen Barkin, die ganz bei sich und dabei immer noch ungemein verfüh­rerisch ist.“

Filmplakat shit year

Kino zum Film: hier