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Als Johnny Depp im Haus seines Freundes, dem Romanautor Hunter S. Thompson (1937-2005), aus einer Kiste ein Heft mit dem Titel „Rum Diary“ zieht, steht kurze Zeit später fest: Der Stoff muss verfilmt werden. Im Film ist es Paul Kremp, der von New York nach Puerto Rico kommt und relativ schnell erkennt, dass die große Journalistenkarriere im Karibikstaat nicht zu machen ist. Die Geschichte beruht auf Thompsons Tagebuch aus seiner Reporterzeit in San Juan in den fünfziger Jahren. Sie ist eine Abfolge von Drogen- und Alkoholexzessen, ausschweifendem Nachtleben, Liebe, Machtspielen und Intrigen.

Deutschlandradio Kultur eher kritisch: „In „Rum Diary“ kommen Johnny-Depp-Fans voll auf ihre Kosten. […]  Statt aber die einzelnen Handlungsebenen zu vertiefen und besser miteinander zu verknüpfen, hat sich Autor und Regisseur Bruce Robinson zu sehr auf die Hauptfigur und die Drogenexzesse konzentriert.

Stern.de konstatiert. „Die großartige Kulisse, Original-Kostüme und die Retro-Optik dank 16-Millimeter-Film machen „Rum Diary“ durchaus zu einem perfekt ausgestatteten Film. Leider aber ist Johnny Depp als versoffener Kemp seltsam glattgebügelt – an Figur und Gesicht.“

Cinema online negativ: „Anders als in der durchgeknallten Hunter- S.-Thompson-Adaption „Fear and Loathing in Las Vegas“, in der ebenfalls Johnny Depp die Hauptrolle spielt, ist hier nichts von dem genialen Wahnsinn des Autors zu spüren. Leidenschaft? Fehlanzeige. Die Handlung plätschert so vor sich hin, regt nicht auf, tut niemandem weh.“

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