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Auguste Renoir (1841-1919)war am Ende seines Lebens ein reicher Mann. Nach zunächst bitterer Armut fand er ab den 1870er Jahren wohlwollende Fürsprecher. Seine Auftragslage änderte sich, er verkaufte seine Bilder gut. In den letzten Jahren seines Lebens litt er jedoch immer stärker unter rheumatoider Arthritis, saß im Rollstuhl und war auf Hilfe angewiesen.

Hier setzt „Renoir“ ein. Im Film von Gilles Bourdos trifft der Zuschauer einen alten und kranken Maler, der um seine kürzlich verstorbene Ehefrau trauert und kaum noch den Pinsel halten kann, umsorgt von ehemaligen Musen und Geliebten, Dienstpersonal und Bewunderern. Schließlich trifft er auf die junge, rothaarige Andrée Heuschling, die seine Muse wird. Doch Andrée will nicht als seine Bewunderin enden. Sie möchte zum Film. Und trifft auf Renoirs Sohn Jean, der im Haus seines Vaters eine Kriegsverletzung auskuriert, und später ein bekannter Regisseur wird.

Deutschlandradio Kultur begeistert: „Gilles Bourdos und sein aus Taiwan stammender Kameramann Mark Li Ping Bing schwelgen in einem faszinierenden emotionsvollen Bilderreichtum. […] Eine konventionelle, schöne Leinwand-Pracht, zum lustvollen Sattsehen, inmitten süchtig machender Ruhe. Herrlich: Der Film „Renoir“ ist stimmungsvolle Kino-Gegenhektik pur.“

Zeit online lobt: „Kein dramaturgisch durchkalkulierter Plot, sondern Farbe, Licht, Sinnlichkeit und die hervorragende Kameraarbeit von Mark Ping Bing Lee treiben diesen Film an, auf dessen fließendes Wesen man sich einlassen muss, um die ruhige Kraft dahinter zu erkennen.“

Cinema online fasst zusammen: „Das Leben war für den berühmten Maler wie ein Korken, der ziellos auf einem Fluss dahintreibt. So wie dieser selbstvergessene, behutsam komponierte Film, der sich voller Hingabe dem trägen Rhythmus eines heißen Sommers überlässt.“

Filmplakat “Renoir”

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