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Neu im Kino: „Remember“ mit Christopher Plummer und Martin LandauerSie sind die letzten KZ-Überlebenden: Max Zucker (Martin Landau) und der unter Demenz leidende, 90-jährige Zev Guttman (Christoph Plummer). Als Max herausfindet, dass der ehemalige KZ-Aufseher, der beider Familien getötet hat, unter falscher Identität in Amerika untergetaucht ist, entsteht ein Plan: Beseelt von dem Ziel, Rache zu üben, wollen die beiden alten Herren den Ex-Nazi aufspüren und töten. Da Max dazu körperlich nicht mehr in der Lage ist, muss sich der demente Zev auf die beschwerliche Reise machen. Ausgestattet mit einem Brief von Max, in dem jeder Schritt akribisch festgehalten ist, versucht Zev, gegen das Vergessen anzukämpfen und seine Mission zu erfüllen.

Deutschlandradio Kultur positiv: „Das Ende ist ein Schock, den man so nicht unbedingt erwartet hat. Schon allein dafür lohnt sich der Film, aber mehr noch für die großartigen Darsteller: Christopher Plummer als Zev, Martin Landau als Max und in Kurzauftritten Bruno Ganz und Jürgen Prochnow. „Remember“ ist ein hochinteressanter Film und trotz einiger Unwahrscheinlichkeiten auch sehenswert.“

Die Stuttgarter Nachrichten ebenso: „Die Tragödie, die der vielfach ausgezeichnete Regisseur und Künstler Atom Egoyan („Das süße Jenseits“) wie einen Thriller ­erzählt, fesselt, wühlt auf, berührt. Christopher Plummer spielt so grandios das ­Erschrecken eines Dementen über seine Defizite, seine Orientierungslosigkeit, sein Fremdsein in sich selbst, dass man mit ihm leidet.“

Cinema online kritisch: „Remember“ ist überraschend gradlinig erzählt und längst nicht so kühl und distanziert wie frühere Arbeiten des kanadisch-armenischen Regisseurs Atom Egoyan. […] Atom Egoyans Wettlauf gegen die Zeit berührt vor allem dank Christopher Plummer, leidet aber unter einem allzu plakativen Drehbuch.“

 

 

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