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Philomena ist noch ein Teenager, als sie in den fünfziger Jahren des streng katholischen Irland schwanger wird. Unverzeihlich für die Eltern und die Gesellschaft. Philomena wird in ein Nonnenkloster abgeschoben, muss Frondienste leisten, wird gedemütigt und missbraucht. Ihren Sohn, Anthony, darf sie nur einmal am Tag für eine Stunde sehen. Als Anthony drei Jahre als ist, verkauft der Staat den Jungen an ein US-Ehepaar. Seitdem fragt sich Philomena, was aus Anthony geworden ist, ob er sich an sie erinnert.

Schließlich spricht ihre Tochter den Journalisten Martin Sixsmith an und erzählt ihm die Geschichte. Sixsmith, der gerade seinen Job als Berater der Labour-Regierung verloren hat, interessiert sich zunächst nicht für die Story der ehemaligen Krankenschwester. Doch als er Philomena trifft, beeindruckt ihn die einfache Frau. Und gemeinsam mit ihr begibt er sich auf Recherche nach dem verlorenen Sohn.

„Philomena“ von Regisseur Stephen Frears beruht auf wahren Tatsachen. Den Journalisten Martin Sixsmith gibt es wirklich. Die Geschichte Philomenas schrieb er in „The Lost Child Of Philomena Lee“ nieder.

Deutschlandradio Kultur begeistert: „Stephen Frears, der Regisseur so unterschiedlicher Werke wie „Dangerous Liaisons“, „The Queen“ oder „Immer Drama um Tamara“, läuft in „Philomena“ zu Hochform auf. Er beleuchtet ein dunkles Kapitel der irisch-katholischen Geschichte aus den 1950er-Jahren mit all seinen Auswirkungen bis heute.“

FAZ net hält fest: „Klassenunterschiede, Glaubensfragen, Schuld und Sühne: Stephen Frears’ Tragikomödie „Philomena“ mit Judi Dench in der Hauptrolle ist zwar ein Schmachtfetzen. Aber einer, dessen anrührender Wirkung man sich kaum entziehen kann.“

Bei Zeit online heißt es: „Die Konfrontation des von einer Niederlage gekränkten Karrierejournalisten mit der einfachen Frau, die sich in den Niederungen ihres Lebens ein großes Herz bewahrt, gibt im Film den Stoff für köstliche Szenen und Dialoge.“

Cinema online positiv: „Der für vier Oscars nominierte Film rührt die Herzen, ohne in einem Tränenmeer zu versinken.“

Philomena

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