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Durch eine Epidemie verlieren die Menschen ihren Geruchs- und damit auch ihren Geschmackssinn. Dann auch das Gehör und die Sehkraft. Nach ersten heftigen Gefühlsreaktionen in Form von Wutanfällen, Essattacken, Verzweiflung oder Trauer arrangieren sich die Menschen mit der Katastrophe. Sie beginnen, Nahrung mit anderen Augen zu sehen. Es ist nicht mehr wichtig, wie etwas schmeckt, sondern wie es angerichtet ist oder welche Konsistenz es hat.

Während dieser Zeit verlieben sich die Epidemiologin Susan und der Chefkoch Michael ineinander. Die Sinne schwinden, doch was bleibt ist die Berührung.

Cinema online dazu: “Liegt es am verstörenden Thema, an der feinfühligen Inszenierung oder an den Darstellern selbst? Ewan McGregor („Der Ghostwriter“) und Eva Green („Womb“) berühren den Zuschauer auf eine Weise, die über das Maß herkömmlicher Liebesgeschichten hinausgeht.“

Auch Süddeutsche online lobt die Hauptdarsteller: „David MacKenzies Endzeitmelodram „Perfect Sense“ braucht kein Bombast und Pyrotechnik – sondern nur zwei richtig gute Schauspieler.“ und ergänzt: „Es geht darum, wie eine Seuche die Beziehungen verändert und das soziale Gefüge, wie es die Menschenwürde zersetzt.“

Welt online: „Mutter Erde bleibt, wie sie ist; es ist der Mensch, der sich drastisch verändert. Nach und nach verliert er all seine Sinne. Und das wird einmal nicht als großes Effekte-Kino erzählt, sondern als kleines, fast poetisches Kammerspiel.“

Filmplakat “Perfect Sense”

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