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Adam und Eve sind ein Liebespaar, schon seit Jahrhunderten. Als Vampire lebt sie in Tangar, beschäftigt sie sich mit Kunst und Büchern, er sammelt alte Musikinstrumente und spielt Rockmusik in einer alten Industrievilla in Detroit. Stylisch wandeln sie durch die Jahrhunderte, meiden die degenerierte und mit Krankheiten kontaminierte Menschheit. Ihr Blut beziehen sie aus Blutkonserven, die sie in Krankenhäusern finden. Als er in Depressionen zu versinken droht, reist sie – natürlich per Nachtflug – in die amerikanische Stadt. Aber auch Eves jüngere Halbschwester taucht dort auf und bringt einiges durcheinander.

Die ZEIT (52/2013) begeistert: „Tilda Swinton und Tom Hiddleston verleihen diesen beiden Gestalten eine über den Zeiten schwebende, verführerische Gelassenheit. […] In Jarmuschs Film geht es weniger um eine Geschichte (die gibt es auch), sondern um die liebevoll ausgemalte Lebensform dieses Paares. […] Only Lovers Left Alive“ ist eine melancholische Betrachtung der Menschheit, ihrer Errungenschaften und Verfehlungen.“

Der Deutschlandfunk konstatiert: „“Only Lovers Left Alive“ ist ein großer Liebes- und ein noch größerer Weltschmerz-Film. Doch Jarmusch ist nie larmoyant. […]. Das Statement zur Lage der Kultur von einem Filmemacher, der uns hier seinen Gegenentwurf zum filmischen Fast Food präsentiert.“

Deutschlandradio Kultur hält fest: „“Only lovers left alive“ ist ein melancholischer Vampirfilm, der die Regeln des Genres zelebriert.“

Cinema online resümiert: „“Only Lovers Left Alive“ ist eine poetische Liebesgeschichte mit viel trockenem Humor und Jarmusch-typischen popkulturellen Verweisen […]Jim Jarmusch zeichnet Adam und Eve als Relikte einer untergegangenen Kultur, die noch Künstler und wahre Genies hervorbrachte.“

Only lovers left alive

Kino zum Film: hier