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Der Zweite Weltkrieg ist vorbei.  Ende der vierziger Jahre macht sich in den USA ein Lebensgefühl breit, das vor allem danach giert, Freiheit zu spüren und Fesseln zu sprengen. Mittendrin der junge Schriftsteller Sal Paradise, dessen Vater gerade gestorben ist. Er trifft auf den charismatischen, aber unsteten Dean Moriarty und seine erst sechzehnjährige Frau. Gemeinsam reisen sie durch die Vereinigten Staaten auf der Suche nach Drogen, Sex und Bebop.

„On the road“ basiert auf dem als unverfilmbar geltenden, autobiographischen Roman von Jack Kerouacs (1922-1969), der 1957 erschien.

Deutschlandradio Kultur negativ: „Auf der Leinwand erweist sich das Endprodukt nun als schrecklich biederer Bilderteppich. […]Wo ist der Drang nach Freiheit? Wo steckt die Radikalität der atemlosen Prosa Kerouacs? Alles nicht da. Daher bleibt einem nur die vage Hoffnung, dass mehr junge Leute zum Kerouac Buch greifen als ins Kino strömen.“

Ebenso stern.de: „Von der existenziellen Grundstimmung, die in jedem Wort des zum Manifest der Beat-Generation gewordenen Buchs mitschwingt, ist in dem Film nichts zu spüren. Die Wirkung, die beim Lesen des über 550 Seiten langen Originals zwischen den Zeilen entsteht, bleibt aus. Salles gelingt es nicht, die von Kerouac sprachlich erzeugte Intensität des Erlebens filmisch umzusetzen.“

Süddeutsche online fasst zusammen: „Es ist ein cooler Film, nüchtern fast.“

Cinema online enttäuscht: „Doch trotz hingebungsvoll agierender Darsteller und makelloser Bilder, die das Amerika um 1950 detailgenau rekonstruieren, gelingt es dem Film nicht, den fiebrigen Lebenshunger der Protagonisten spürbar zu machen.“

 Filmplakat “On the Road”

Kino zum Film: hier