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Neu im Kino: „Nomaden des Himmels“. Stilles Drama aus KirgisistanIn einem abgelegenen Teil Kirgisistans leben das alte Ehepaar Tabyldy und Karachach mit ihrer Schwiegertochter Shaiyr und deren siebenjährigen Tochter. Es gab auch einmal einen Sohn und Ehemann, doch er, der sich nicht nur um die Eltern kümmerte, sondern auch für den Fortbestand der traditionellen Lebensweise der Nomadenfamilie sorgen sollte, ertrank vor ein paar Jahren.

Aber auch diese bisher noch fast unberührte Idylle ist von der Moderne bedroht. Bagger rücken an und schlagen eine Schneise durch die Landschaft, um eine Bahnlinie zu bauen. Und der Meteorologe Ermek macht Shaiyr zaghaft Avancen, misstrauisch beäugt von der alten Karachach, die ihre Schwiegertochter nicht verlieren will.

Deutschlandradio Kultur begeistert: „Mit jedem Stück Natur, das langsam verschwindet, scheint sich auch ein Stück Seele zu verflüchtigen. „Nomaden des Himmels“ bedeutet, sich auf eine schöne Film-Reise zu begeben.“

Die Münchner Abendzeitung hält fest: „In „Nomaden des Himmels“ verliert sich der Zuschauer in der Landschaft und Kultur von Kirgisistan […] Zusammen mit den grandiosen Aufnahmen der Bergwelt entsteht ein unwiderstehlicher Sog.“

Die Stuttgarter Zeitung meint: „Die Bedrohung der Tradition durch rücksichtsloses Profitstreben führt Abdykalykov in plakativen, bedrückenden Bildern vor Augen.“

Cinema online hält fest: „Ein stilles Kleinod von berührender Schönheit.“

 

 

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