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Haruki Murakamis gleichnamiger Roman erschien 1987 und machte den japanischen Autor weltberühmt. Bis heute hat sich das Buch mehr als 13 Millionen Mal verkauft.
Der in Paris lebende vietnamesische Regisseur Tran Anh Hung hat den Stoff nun auf die Leinwand gebracht.

Erzählt wird die Erinnerung von Toru Watanabe. Als 17jähriger verbindet ihn eine innige Freundschaft zu Kizi, der Naoke liebt. Die heile Welt zerbricht, als Kizi aus nicht erklärbaren Gründen Selbstmord begeht. Zwei Jahre später trifft Toru, inzwischen Student in Tokyo, mitten in den Studentenunruhen Naoke wieder. Die beiden beginnen eine Beziehung. Naoke wird jedoch depressiv, muss in ein Sanatorium. In Midori findet Toru das lebenslustige Gegenstück zur Geliebten, und er muss sich entscheiden.

Süddeutsche online positiv: „Der eigentümliche Zauber dieser Liebesgeschichte entspringt nicht nur dem tragischen Grundakkord, nicht nur der mächtigen Anrufung von Landschaftsbildern der Sehnsucht, sondern vor allem den Umgangsformen, die noch in intimsten Augenblicken der erotischen Begegnung – und jede Begegnung ist erotisch hoch aufgeladen – von ritualisierter Höflichkeit geprägt sind.“

Cinema online lobt: „So zart wie die Liebe zwischen Naoko und Toru ist auch der Film von Tran Anh Hung […] Dem Regisseur gelingt es meisterhaft, die einfache Sprache des Buches in ebenso sinnliche wie poetische Bilder zu übertragen. […] Murakamis Roman trägt den Untertitel „Nur eine Liebesgeschichte“. Regisseur Tran Anh Hung lässt keinen Zweifel daran, dass dieses „nur“ in Wahrheit alles ist.

FAZ net fasst zusammen: „„Naokos Lächeln“ ist ein Kunstwerk – als Roman von Haruki Murakami genauso wie jetzt als Verfilmung von Tran Anh Hung.“

Kultiversum resümiert: „Die von zartfühlender Innerlichkeit geprägte Vorlage setzt Tran Anh Hung […] in betörende elegische Bilder um.“

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