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Neu im Kino: „Mittwoch 4.45“Stelios‘ Athener Jazzclub läuft seit der Finanzkrise nur noch mäßig, obwohl er ihn mit Liebe betreibt. Deswegen will Stelios ihn auch auf Vordermann bringen, wofür er allerding Geld braucht. Und weil die Konditionen günstig sind, leiht er es sich an diversen Stellen, alle nicht ganz koscher. Jetzt will der Rumäne sein Geld zurück. 150.000 Euro. 32 Stunden bleiben Stelios, um das Geld aufzutreiben, ansonsten ist sein Laden weg. Stelios‘ Tour de Force zu seinen Schuldnern wird eine verzweifelte Jagd nach dem Geld durch eine Athener Nacht, in der Menschen schon für 20 Euro erstochen werden.

Deutschlandradio Kultur lobt: „Alexiou taucht das regenverhangene Athen in grandios-schillernd-düstere Farben – ein Film als atemberaubende Gesellschaftsparabel und weiteres Beispiel für die einzigartige Vitalität des gegenwärtigen griechischen Kinos.“

Zeit online fasst zusammen: „Alexious Drehbuch weist andere Schwächen auf. Die schematische Geschichte wimmelt von Figuren mit wenig Tiefe. Doch solche Defizite werden von seiner Regie aufgewogen. So erinnert der Neo-Noir inklusive seines Showdowns in einem zur Zeitlupe geronnenen Regenschauer an Meister wie John Woo oder Michael Mann.“

 

 

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