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Matt Berninger ist Kopf und Frontman der US-Band „The National“. Seine markante Stimme und die dunklen, melancholischen Songs sichern der Gruppe seit 2001 den Erfolg. Als die Band 2010 auf ihre bisher größte Tour geht, lädt Matt seinen neun Jahre jüngeren Bruder Tom ein, sie als Roadie zu begleiten. Tom stimmt zu, obwohl er eigentlich Heavy-Metal Fan ist, bis dato noch nichts so richtig auf die Reihe bekommen hat und eigentlich Filmemacher werden will. Schon bald bleiben Spannungen nicht aus: Das Leben der Indie-Rock-Band ist weit weniger glamourös als Tom erwartet hat und erstaunlich durchorganisiert. Tom, der seine Kamera immer mit dabei hat, kommt mit der Lebensweise und dem Erfolg seines Bruders nur schwer zurecht, trinkt zu viel, vergeigt seine Aufgaben und wird schließlich gefeuert.

Erst später erkennt Tom, dass sein Filmmaterial weniger eine Dokumentation über „The National“ ist als vielmehr ein Film über Geschwisterliebe und das Scheitern. Gemeinsam mit seinem Bruder und dessen Frau schneidet er nach der Tour den Film fast zwei Jahre, um diese Aspekte herauszuarbeiten.

Zeit online meint: „Aus wie hingeworfen wirkenden Szenen entsteht eine rasend unterhaltsame Betrachtung von Ruhm und Bruderzwist, von Kreativität und Selbstverwirklichung – und nicht zuletzt von Familienbanden, die allen Schwierigkeiten zum Trotz halten.“

Die Stuttgarter Nachrichten fassen zusammen: „Das scheinbar dilettantisch angelegte Filmprojekt hat weniger mit der real existierenden Band The National zu tun, sondern gibt eher einen allgemeingültigen, authentischen Einblick in die Knochenmühle des Popbusiness.“

Cinema online fasst zusammen: „Was als relativ konventionelle Musikdoku beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer emotionalen Sozialstudie, wendungs­reich und anrührend. Fazit Extrem unterhaltsame Familienaufstellung mit exquisitem Soundtrack.“

Neu im Kino: „Mistaken for Strangers“

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