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Neu im Kino: „Meine glückliche Familie“. Ein Film aus GeorgienManana lebt mit ihrem Mann Soso und den beiden erwachsenen Kindern in einer Wohnung in Tiflis. Als Mananas 52. Geburtstag vor der Tür steht, hat sie keine Lust mehr, wie in jedem Jahr mit der Familie zu feiern. Heimlich hat die Lehrerin eine Wohnung angemietet und verkündet nun den Ihren, dass sie ausziehen wird. Entsetzen macht sich breit, von verletzter Familienehre ist die Rede. Doch Mananan bleibt hart: Sie möchte endlich einmal nur für sich sein.

Deutschlandfunk Kultur positiv: „Mit fast zwei Stunden ist „Meine glückliche Familie“ mitunter ein anstrengendes Stück Seh- und Hörarbeit, wirft aber einen originellen und präzisen Blick auf eine osteuropäisch-georgische Familiengeschichte, die sich von westlichen Familiendramen wie „Das Fest“ wohltuend undramatisch abhebt.“

Zeit online fasst zusammen: „Eine Frau verlässt ihre Kinder, ihre Eltern, ihren Mann: Der georgische Film „Meine glückliche Familie“ erzählt von weiblicher Selbstbestimmung – und von einem ergreifenden Paar.“

MDR online lobt: „Mit ungeheuerer Genauigkeit und Wärme und Humor wird der beschwerliche Weg einer sich emanzipierenden Frau nachgezeichnet, die sich still und entschlossen gegen ihre rücksichtslosen häuslichen Ausbeuter zur Wehr setzt.“

Cinema online meint: „Der georgische Film erzählt auf mitreißende Weise von einer 50-jährigen Lehrerin, die ihre Großfamilie verlässt, um endlich allein zu leben.“

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