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Neu im Kino: „Manchester by the Sea“Manchester by the Sea ist wirklich nicht der Ort, an den Hausmeister Lee zurück möchte. Doch nach einem Anruf muss er Boston verlassen, um sich nach dem plötzlichen Tod seines Bruders um dessen 16-jährigen Sohn zu kümmern. Und der wohnt nun einmal in diesem Küstenort, in dem Lee einst mit Frau und zwei Töchtern zu Hause war und wo er durch eine Unaufmerksamkeit Schuld auf sich geladen hat.

Zeit online meint: „Letztlich und mit all seinen Stärken und Schwächen ist der Film so ambivalent wie das Leben, das er einzufangen versucht.“

Süddeutsche online positiv: „Kenneth Lonergan möchte diesem Lee Chandler begegnen, […] angezogen von seinem dunklen Magnetismus. Er möchte dann aber nicht erschrocken und erschüttert zurückzucken. Er möchte in eine Seele schauen, in der nichts mehr ist. Ohne ein Verstehen, das nur behauptet wäre, und ohne eine Hoffnung, die es nicht gibt. Die Momente sind selten, in denen das Kino solchen Mut beweist.“

faz.net resümiert: „Wie man aus einem guten Stoff einen großen Film macht: Kenneth Lonergans Film „Manchester by the Sea“ erzählt auf anrührende Weise davon, wie das Leben nach einer Familientragödie weitergeht.“

Cinema online fasst zusammen: „Unfassbar traurig und absolut überwältigend: vielleicht der beste Film des Kinojahrgangs 2016“

 

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