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„Love Aliens“ – Menschen, die noch nie einen Partner, noch nie Sex hatten, nicht einmal Händchen halten oder kuscheln kennen. Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland haben diese Erfahrungen nicht. Einer davon ist Regisseur Wolfram Huke. Der Dreißigjährige outet sich als „Absolute Beginner“ und macht dies zum Thema seines Films. Ein Jahr lang begleitete er sich mit der Kamera, hält fest, wie um ihn geheiratet wird, Kinder geboren werden, wie er versucht, sich und sein Leben zu verändern: beim Chatten, bei der Stilberatung, in der Therapie, bei den ersten Dates zwischen Hoffen und Bangen, bei herber Selbstkritik.

Der Deutschlandfunk hält fest: „Der Filmemacher, der Regisseur und Hauptperson in einer Person ist, legt einen gut durchdachten Seelenstrip hin. Bei aller Offenheit entblößt er sich jedoch nie ganz. Das liegt auch daran, dass er zu einem Kunstgriff greift: Zu poetischen Reflexionen aus dem Off, die unerhörte Nähe und Distanz zugleich erlauben.“

Spiegel online meint: „“Love Alien“ ist mehr Atmosphäre als Argumentation, mehr Zustandsbeschreibung als dramaturgische Struktur. Huke erzählt davon, wie es ihm geht – einem Menschen, mit dem man lachen, ausgehen und Spaß haben kann und in dem es doch ganz anders auszusehen scheint, als er nach außen zeigt. Das bewahrt seinen Film davor, zum Pamphlet zu werden. Aber es bewahrt ihn gerade nicht davor, bisweilen auch in Beliebigkeit zu verfallen.“

Cinema online fasst zusammen: „Die ebenso ehrliche wie selbst­ironische Spurensuche führt zu einigen er­hellenden Einsichten.“
Love Alien

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