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Als Yann Martel 2001 sein Buch „Schiffbruch mit Tiger“ schrieb, landete er einen Welthit. Lange galt die Geschichte des Jungen Pi, der mit seiner Familie samt elterlichem Zoo per Schiff das indische Pondicherry verlässt, um in Kanada ein neues Glück zu finden, als unverfilmbar. Als er nach einem Schiffbruch auf einem Rettungsboot mit einem Orang-Utan, einem Zebra, einer Tüpfelhyäne und dem bengalischen Tiger Roger Parker zurückbleibt, beginnt die unglaubliche Geschichte einer Schicksalsgemeinschaft, die als Parabel auf das Leben und Gott gelesen werden kann.

Regisseur Ang Lee („Eat Drink Man Woman“, „Brokeback Mountain“) hat die unglaubliche Odyssee als 3D-Film nun auf die Leinwand gebracht.

Deutschlandradio Kultur meint: „“Schiffbruch mit Tiger“ erzählt vom Erlangen spiritueller Freiheit in einer extremen Grenzsituation.“

FAZ net positiv: „Visuelle Erhabenheit, moralische Größe: Ang Lee benutzt in seinem wunderbaren Film „Life of Pi“ die Technik des 3D, um das Naturschöne zu preisen.“

Zeit online konstatiert: „Es ist eine Schöpfungsgeschichte, die hier in (über-)reichen Bildern erzählt wird – und eine vom Fressen. In einem traumtiefen Ozean jagen gigantische Kalmare nach Walfischen, schwimmen Zebras und Hyänen zwischen Mantas und Haien. In dieser Ursuppe ist der Mensch nicht mehr als ein Schwebeteilchen. Bald wird auch er gefressen werden.“

Cinema online fasst zusammen: „Poetische Fabel, die ein Wunder vollbringt: Technik mit Seele.“

 Filmplakat “Schiffbruch mit Tiger”

Kino zum Film: hier