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Als in Le Havre ein Container mit Flüchtlingen entdeckt wird, gelingt dem minderjährigen Idrissa die Flucht. Er läuft dem Schuhputzer Maxime in die Arme, der sich des Jungen annimmt. Denn die Jagd auf den vermeintlich gefährlichen Flüchtling hat in Gestalt von Inspektor Claude bereits begonnen. Doch die kleine Nachbargemeinschaft um Maxime, der sich nebenbei noch rührend um seine kranke Frau kümmert, hält zusammen und setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um Idrissa die Überfahrt nach London, wo seine Mutter lebt, zu ermöglichen.

Aki Kaurismäkis Film wurde bei seiner Premiere während der Filmfestspiele in Cannes bejubelt und erhielt den Kritikerpreis. Die Figur des Maxime ist ein Selbstzitat Kaurismäkis aus seinem Film „Das Leben der Bohème“, in dem sich der Retter Idrissas noch als Schriftsteller in Paris versuchte.

Zeit online resümiert: „Aki Kaurismäkis Film „Le Havre“ ist eine liebevolle Auseinandersetzung mit dem Flüchtlingsproblem ohne Betroffenheits-Rhetorik – und zugleich die Wiederauferstehung eines Regisseurs.“

Cinema online begeistert: „Das zutiefst humanistische Kinomärchen zählt zu den schönsten Filmen des Jahres und verbindet den lakonischen Witz Kaurismäkis mit seiner immer leicht schräg gebürsteten Weltsicht, die der Finne diesmal ausnahmsweise an einen tagespolitischen Konflikt koppelt. Wie gesagt, ein kleines Wunder.“

FAZ net urteilt: „Aki Kaurismäkis Film „Le Havre“ ist eine poetische Geschichte über Migration und Globalisierung. André Wilms als Schuhputzer und Blondin Miguel als Flüchtlingskind sind dabei ein märchenhaftes Gespann, das sich perfekt ergänzt.“

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