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Um zu beweisen, dass Polynesien vor 1500 Jahren nicht von Asien, sondern von Südamerika aus besiedelt wurde, machte sich Thor Heyerdahl, Anthropologe, Zoologe, Geologe, Ethnologe und Botaniker, 1947, im Alter von 33 Jahren, von Peru aus mit dem Nachbau eines Originalfloßes auf den Weg. 8000 km als Nichtschwimmer auf hoher See und an Bord eine kleine Crew von unerfahrenen  Seglern. Zurücklässt er das Kopfschütteln der Wissenschaftler und eine verzweifelte Ehefrau. Die legendäre Fahrt der Kon-Tiki hielt Thor Heyerdahl in Aufzeichnungen fest, 1952 folgte seine oscarprämierte Dokumentation.

Jeder Versuch, die lebensgefährliche Reise als Spielfilm auf die Leinwand zu bringen, scheiterte die darauf folgenden Jahre am Einspruch Heyerdahls. Erst nach seinem Tod im Jahr 2002 war der Weg frei und es gelang Joachim Rønning und Espen Sandberg das Filmprojekt umzusetzen. In Norwegen ist er bereits jetzt einer der erfolgreichsten Filme. „Kon-Tiki“ war ebenfalls für den Oscar als bester nicht-englischsprachiger Film nominiert.

Deutschlandradio Kultur konstatiert: „Die zwischenmenschlichen Konflikte allerdings halten sich in diesem Heldenepos sehr in Grenzen, so dass letztlich dieser bunte, die große Kinoleinwand durchaus füllende Spielfilm eher wie eine mit Spielfilmszenen aufbereitete Dokumentation wirkt als wie ein dramaturgisch durchdachtes Kunstwerk.“

Welt online positiv: „“Kon Tiki“ kommt ohne Ecken und Kanten aus, fließt dahin in großen, poetischen Bildern von Protagonisten, Landschaften, Floß, Walen und vor allem natürlich des offenen Meeres.“

Cinema online resümiert: „Rønning und Sandberg konzentrieren sich ganz auf die enormen Schauwerte und die spektakulären Details der Überfahrt. Immer wieder fühlt man sich dabei an die epischen Leinwandabenteuer der 60er-Jahre erinnert, an Filme wie „Meuterei auf der Bounty“ oder „Lawrence von Arabien“.

Filmplakat “Kon-Tiki”

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