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Ziemlich erfolglos mogelt sich Folksänger  Llewyn Davis nach dem Tod seines Bandkollegen durchs Leben. In den frühen sechziger Jahren stromert er durch New York, ohne eigene Wohnung, ohne Geld, immer auf den Durchbruch hoffend. Nicht gerade sympathisch vergisst er über seine Musik alles. Wegen eines Vorspieltermins macht er sich auf den langen Weg nach Chicago, doch auch hier ohne Erfolg. Die eigentliche Folk-Ära soll mit Bob Dylan kurze Zeit später erst beginnen.

Deutschlandradio Kultur lobt. „Der neue „Coen“ ist sehr ruhig und doch nicht unspektakulär. Gekonnt setzen die Brüder Melancholie in Bilder und Töne um, nehmen den Betrachter mit auf eine Zeitreise in ein ganz anderes Amerika. Neben den sehr guten Schauspielern überzeugt auch der hörenswerte Soundtrack.“

Der Deutschlandfunk meint: „Dieser Film allerdings ist eine kühle Angelegenheit! „Inside Lleyn Davis“ perfekt ausgestattet, perfekt inszeniert in Sepiafarben, perfekt gespielt von Oscar Isaac, Carey Mulligan, Justin Timberlake, John Goodman, F. Murray Abraham, aber eben sehr kalt in dieser Perfektion. Und doch nicht einfach so abzuhaken, denn durch die Hintertür […] kommt die Liebe in den Film. Zur Musik.“

Zeit online hält fest: „Ein Folkmusiker stolpert von Misserfolg zu Misserfolg. „Inside Llewyn Davis“ ist ein echter Coen-Brothers-Film: komisch, schön, melancholisch und unendlich lässig.“

Süddeutsche online resümiert: „Mit „Inside Llewyn Davis“ sind die Coen-Brüder zu einer Dimension des Humors vorgestoßen, die im Grunde unerklärlich ist. Und dennoch ist der Film eine todtraurige Meditation über die Künstlerseele und ihre Zerbrechlichkeit.“

Cinema online fasst zusammen: „Stimmungsvolle Hommage an die US-Folkszene der Vor-Bob-Dylan-Zeit.“

Inside Llewyn Davis

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